Sternsinger 2019

Sternsinger überbringen Segenswunsch „Christus segne dieses Haus“
Text und Fotos: Klaus Dieckmann

Den Segenswunsch „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus) haben zum Dreikönigsfest die Sternsinger zu den Menschen in unserer Pfarrei St. Antonius getragen. Als sichtbares Zeichen ihres Besuches schrieben sie mit Kreide die Zeile „20*C+M+B*19“ an die Wand neben der Haustür.

Festlich gekleidet und mit einem Stern als sichtbares Zeichen waren rund 170 Sternsinger in den Kirchengemeinden St. Antonius und St. Josef sowie in den Kapellengemeinden St. Anna in Aschendorfermoor und Heilig Geist in Bokel unterwegs. An der Aktion unter dem Leitgedanken „Segen bringen – Segen sein“ beteiligten sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Bei der diesjährigen Sternsingeraktion lenkten das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und  der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) den Blick auf die Betreuung und Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen am Beispiel des Betreuungszentrums „Yancana Huasy“ in der peruanischen Hauptstadt Lima. Dort erhalten Mädchen und Jungen mit geistiger und körperlicher Beeinträchtigung unabhängig von der finanziellen Situation ihrer Familien Unterstützung und erfahren Fürsorge und Geborgenheit. Über das exemplarische Projekt hinaus unterstrichen Kindermissionswerk und BDKJ den Gedanken der Inklusion mit dem Jahresmotto „Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit“.

Bundesweit sind nach Angaben von  Kindermissionswerk und BDKJ alljährlich etwa eine halbe Million Sternsinger unterwegs. Im Bistum Osnabrück beteiligen sich immer wieder gut 10.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene an der Aktion. Im vergangenen Jahr trugen sie insgesamt mehr als 1,1 Millionen Euro an Spenden für internationale Projekte zugunsten Not leidender Kinder zusammen. Die Sternsinger in der Pfarrei St. Antonius steuerten dazu einen  Betrag von rund 18.102 Euro bei.

Aussendungsfeiern für die Sternsinger in unserer Pfarrei fanden am Samstag, 5. Januar 2019, in der St.-Antonius-Kirche sowie in der St.-Josef-Kirche statt. Auf den Weg machten sich die Sternsinger am Samstag ebenfalls in der Kapellengemeinde St. Anna im Moor. Den Abschluss bildeten Dankgottesdienste am Samstagabend in St. Josef und St. Anna sowie am Sonntagvormittag in der St.-Antonius-Kirche.

Pfarrfest 2018

Unser Pfarrfest- wir wollen davon erzählen – ein Pfarrfest ohne Menschen geht nicht –  hier soll niemand sich ärgern weil er vielleicht nicht gern auf einem Bild gezeigt ?
Eine große Bitte: wir nehmen jedes Bild so schnell es geht wieder heraus wenn  es nicht gewünscht ist. Eine kurze Mail an die Redaktion der Homepage genügt.

Wir wünschen allen beim Anschauen schöne Erinnerungen zum Lobe Gottes

Fronleichnam 2018

Reliquien in der Kreuzkapelle

Liebe Gemeinde,
im Jahr 1992 hat Bischof Dr. Ludwig Averkamp der Kirchengemeinde St. Antonius eine Reliquie des Heiligen Antonius geschenkt. Wie Pfarrer Dr. Trimpe damals schreibt, wurde sie am 13.5.1992 aus
Osnabrück abgeholt. Da die Reliquie zuletzt im Tresor der Kirche lag, wollen wir ihr nun in dem Altar der Kreuzkapelle einen würdigen Ort geben.
Es ist eine alte Tradition der Kirche in den Altären Reliquien zu deponieren. Reliquie – das heißt wörtlich übersetzt: Überbleibsel. Und in einem Handbuch heißt es:
Gebeine eines Märtyrers oder eines anderen Heiligen; in einem weiteren Sinne Dinge, die mit einem Heiligen in enger Beziehung standen, wie Marterwerkzeuge, Kleider und anders mehr,
sowie schließlich Dinge (vor allem Tücher), mit denen man den Märtyrerleib berührt hatte.
Die Tradition der Reliquien nimmt eine ganz menschliche Erfahrung auf, die wir aus unseren eignen Familien- und Freundschaftsbeziehungen kennen.
Wenn ein Mensch verstirbt und sein Erbe verteilt wird, gibt es Gegenstände, die uns besonders an ihn erinnern. Gegenstände, die der Verstorbene in besonderer Weise einzelnen vermacht, um
ein Zeichen der Verbundenheit über den Tod hinaus zu setzen. Ein Uhr, die von Vater zu Sohn vererbt wird, ein Schmuckstück, das in der Familie bleibt.
Wenn diese Gegenstände betrachtet werden und man an den Verstorbenen denkt, werden Erinnerungen an diesen Verstorbenen wach, wird er wieder ein Stück lebendig.
Sicher wurde im Lauf der Geschichte z. B. durch den Verkauf von Reliquien und deren Raub durch Kriege dieser ursprüngliche Gedanke verdunkelt.
Wenn wir die Reliquie des Heiligen Antonius nun ehren und er in besonderer Weise in unserer Mitte ist, wollen wir uns an ihn und sein Leben erinnern.
So haben wir im Anschluss an die Messfeier um 19.00 Uhr am Allerheiligen Tag die Reliquie im Altar der Kreuzkapelle deponieren.

Weihe der Krankenhauskapelle

Bilder aus dem feierlichen Gottesdienst mit Bischof Franz Josef Bode