Bischof Bode zu „#OutInChurch – für eine Kirche ohne Angst“

Im Rahmen der Initiative „#OutInChurch“ sowie einer Fernsehdokumentation haben sich 125 Menschen in der katholischen Kirche geoutet. Viele von ihnen sind haupt- oder ehrenamtlich in der Kirche tätig und zugleich Teil der queeren Community; auch mehrere Mitarbeiter*innen aus dem Bistum Osnabrück sind darunter. Die Dokumentation lief gestern Abend in der ARD und ist außerdem in der ARD-Mediathek abrufbar. Bischof Franz-Josef Bode äußert sich in einer ersten Stellungnahme wie folgt:

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Lichtergebet jeden Dienstag

Das Gebet für Frieden und Gerechtigkeit weltweit ist weiterhin jeden Dienstagabend um 19.30 Uhr vor der Antoniuskirche.

Gerade in der Adventszeit ist dieses Gebet ein „Schrei“ nach mehr Menschwerdung in der Welt. Jede/r ist willkommen. Das Gebet dauert etwa 15 Minuten.

Ökumenisches Friedensgebet 2021 – Gebet für ein Ende von Gewalt und für Frieden

Du gütiger, barmherziger und liebender Gott und Vater, als deine Kinder und in verschiedenen Religionen beten wir Menschen zu dir. Du hast uns aufgegeben, so zu leben und zusammenzuarbeiten, dass dein Reich auf unsere Erde komme. Mache uns zum Werkzeug deines Friedens, indem wir zum Wohle aller zusammenwirken.


Säe aus in uns deine Liebe zu allen Menschen. Nimm den Geist der Spaltung von uns, und schenke uns Einigkeit in deiner Liebe. Nimm die Dunkelheit des Hasses und den Geist der Feindseligkeit von uns fort.

Schaffe in uns Verständnis und gegenseitigen Respekt, ungeachtet der Unterschiede zwischen uns Menschen, Völkern und Religionen.

Lass dein göttliches Licht in unserem Leben sichtbar sein, wie auch im Leben aller, denen wir begegnen.

Wecke in meinem Herzen ein neues Gefühl der Ehrfurcht vor allem Leben. Gib mir Einsicht, in jedem Menschen die Spuren deiner Göttlichkeit zu erkennen, wie auch immer er sich mir gegenüber verhalten mag.

Mache das Unmögliche möglich, und lass mich meinen Teil dazu beitragen, den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen, weil ich erkenne, dass Frieden mit mir beginnt.

Gott! Zeige uns die Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Gib uns Mut, ihr zu folgen. Amen.

RedeZeit

Immer am Samstag von 11.00 -12.00 Uhr ist ein Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin aus dem pastoralen Team hinten in der Kirche St. Antonius und steht zum Gespräch bereit.

Nächster Termin:

29.1.: Pastoralreferent Michael Knüpper

27.1. Länderabend zum Weltgebetstag

Am Freitag, 4. März feiern Menschen in über 150 Ländern der Erde den Weltgebetstag.

Unter dem Motto „Zukunftsplan: Hoffnung“ laden Frauen aus England, Wales und Nordirland ein, den Spuren der Hoffnung nachzugehen. Sie erzählen von ihrem stolzen Land mit seiner bewegten Geschichte und der multiethnischen, multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft.

In diesem Jahr wird der Weltgebetstag in St. Antonius gefeiert. Zur Vorbereitung findet ein „Länderabend“ im Niels-Stensen-Haus statt, und zwar am Do., 27.1.22 um 19.30 Uhr. Hier wird über Land und Leute informiert und auch einige Lieder werden eingeübt.

Alle Interessierte sind recht herzlich eingeladen; wir bitten um Anmeldung unter

angelika.hartkens@t-online.de oder Tel. 73685. Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen: 2G-Plus-Regel, FFP2-Masken, Hygieneregeln, Abstand halten.

Bitte unbedingt an den Impfnachweis denken!

Demonstration „Menschenkette“

Am Samstag, dem 29.1., findet ab 16.00 Uhr am Hauptkanal eine Demonstration unter dem Motto „Menschenkette für Demokratie und Solidarität – gegen Hass und Hetze“ statt. 50 Vereine, Gruppen und Institutionen rufen zu dieser Demo auf, unter anderem auch unsere Pfarrei.

Nachklang

Es war eine geglückte Alternative zum traditionellen Konzert am letzten Sonntag in der Antoniuskirche – der „Festliche Ausklang der Weihnachtszeit“. Mit einer Bläsergruppe, einigen Mitgliedern des Antonius-Chores, Ralf Stiewe an der Orgel und meditativen Impulsen von Pfr. Lanvermeyer wurde ein gelungenes Programm zusammengestellt. Und es war schön, mit allen zusammen noch einmal singen zu können: „O du fröhliche“.

Vielen Dank allen Beteiligten!

Pfarrer Lanvermeyer schreibt:

Liebe Gemeinde,

Bilder wollen uns Menschen sachliche Zusammenhänge auf eine andere als theoretische Art erklären. Man wählt ein Bild, um das Gemeinte und Verstandene einem anderen zu erklären.

In der Lesung dieses Sonntags wählt Paulus das Bild des Leibes, um den Menschen in der zerstrittenen Gemeinde in Korinth eine Deutung der Situation zu geben. Der Leib, der menschliche Körper als das Bild für die gesamte Gemeinde. Durch die Taufe gehören auf einmal ganz unterschiedliche Menschen zusammen, zu einer Gemeinschaft, zu einer Gemeinde: Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft – Juden und Griechen – und unterschiedlicher sozialer Schichten – Sklaven und Freie. Aus ganz unterschiedlichen Gründen kommen sie mit der Botschaft Jesu über Paulus in Kontakt und lassen sich taufen. Aber der Alltag im Miteinander ist kompliziert.

In diesem Zusammenhang ist das Bild des Leibes ein Versuch für Paulus, diese schwierige Situation im Bild zu deuten. Die Unterschiedlichkeit ist bei den verschiedenen Dimensionen des Körpers eine Stärke. Jedes Körperteil und jedes Organ haben eine bestimmte und wichtige Aufgabe für das Ganze.

Ohne das Sehen des Auges fehlen wichtige Informationen, ebenso ohne das Ohr. Ohne die Füße kann man sich schlecht bewegen und ohne die Hände kann man wenig bewegen. Jeder Teil des Körpers ist für seine Funktion unerlässlich, wenn er sich auf seine spezifische Aufgabe besinnt.

So möchte Paulus die Gemeindemitglieder dazu führen, ihre jeweilige Aufgabe und Funktion im Ganzen der Gemeinde zu entdecken und für das Ganze der Gemeinde fruchtbar zu machen. Die Unterschiedlichkeit als Stärke der Gemeinde, nicht als ihre Schwäche.

So entdecken auch wir die Unterschiedlichkeit der Talente in einer großen Pfarrei wie der unseren als einen Schatz, mit dem gearbeitet werden kann, statt alle über einen Leisten ziehen zu wollen.

Welche spezifische Aufgabe könnte meine sein?

Einen gesegneten Sonntag

F. B. Lanvermeyer

— Pfarrer —

Die Talentschmiede

Wir brauchen noch… wer macht‘s? So funktionierte Gemeindearbeit früher. Heute muss es eher umgekehrt sein: Welche Talente hast du, die du einbringen willst? Auch auf die Gefahr hin, dass manches nicht mehr getan wird, sagt Martin Hochholzer aus Erfurt.

Schon der Apostel Paulus wusste: Damit eine Gemeinde funktioniert, damit sie lebendig ist und die Botschaft Jesu lebt und weiterträgt, braucht es Menschen mit unterschiedlichen Talenten. In der Lesung an diesem Sonntag spricht er von der Gabe, Weisheit mitzuteilen und Erkenntnis zu vermitteln. Von der Gabe, Krankheiten zu heilen, voller Glaubenskraft zu sein oder unterschiedliche Sprachen zu sprechen und zu verstehen. Doch was brauchen unsere Pfarrgemeinden heute?

Zum Artikel (Kirchenbote)

Dr. Martin Hochholzer, Erfurt

Referat Evangelisierung und Charismenorientierung

Wohnungen im „Haus Regenbogen“

Hauptsache ein Dach über dem Kopf: Das sagen zwar viele Wohnungslose. Doch die bisherigen Räume im Haus Regenbogen (Parterre: heute Soziales Kaufhaus) an der St. Josef-Kirche waren in die Jahre gekommen. Wer dort künftig leben kann und wie Hilfe erfolgt, berichtet Lore Wittrock vom Sozialdienst katholischer Frauen und Männer. Sie gewährte uns einen Einblick in die sanierten Räume.

Anmerkung: Das Video ist leider nur für Abonnenten der NOZ-Online-Ausgabe abrufbar.

Zum Video der Ems-Zeitung

Religionspädagogische Arbeitsstelle

Das Bistum unterhält in Lingen, Meppen und Papenburg eine „Religionspädagogische Arbeitsstelle“. Untergebracht ist sie bei uns in der Villa Dieckhaus, Hauptkanal re. 73.

Diese Einrichtungen im Bistum Osnabrück stellen Medien, Materialien und Literatur für die Arbeit in der Gemeinde, im Religionsunterricht und im Kindergarten zur Verfügung.

Näheres erfahren Sie hier.

Emmanuelle Ottens leitet die RPA