Tägliches Friedensgebet

Schon Jahre lang fand jeden Dienstagabend um 19.30 Uhr ein Gebet für den Frieden in der Welt statt. Seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine ist dieses Gebet jeden Abend.

Man muss auch das Positive sehen!

Trotz vieler Kriege gibt es auch positive Einsätze auf dem Weg zum endgültigen Frieden.

Ein kleiner Schritt ist dabei das tägliche Friedensgebet um 19.30 Uhr vor der Antoniuskirche.

Diese Ausdauer möge uns und andere ermutigen, weiterhin beim Friedensgebet und auf andere Weise auf dem Weg zum endgültigen Frieden mitzumachen.


Am Kreuz hat Jesus gebetet „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Mit diesem Schrei hat er trotzdem auf Gott vertraut und es folgte die Auferstehung.
Wir dürfen glauben und daran arbeiten, dass eine ganz andere „Auferstehungswelt“ möglich ist. Bleiben wir im Gebet und einem entsprechenden Handeln treu.
Wir treffen uns zu diesem Gebet, weil wir nicht wegschauen wollen, sondern das Leid in der Welt klar benennen möchten und es uns persönlich betroffen machen soll. Wir sehen dieses Friedensgebet nicht als eine sofortige Erhörung, sondern als ein Gebet, das Durchhaltevermögen fordert in dieser Welt. Letzten Endes treffen wir uns, damit trotz allem die Hoffnung nicht verloren, sondern gestaltet wird. Wir laden immer wieder herzlich zu diesem Treffen ein nach dem Motto „Aufbrechen – Miteinander“.

Wir laden durch Teilnahme an diesem Friedensgebet zu einem positiven Beitrag auf dem Weg zu einem endgültigen Frieden für alle ein.

Foto von MARIOLA GROBELSKA auf Unsplash

Kolpingsradler unterwegs

In der Sommerzeit starten wir wöchentlich mittwochs zu unseren Radtouren „durch Papenburg und umzu“. Die Touren sind ca. 20 km lang. Treffpunkt zur Abfahrt ist jeweils um 19 Uhr beim Kolpinghaus. Neue TeilnehmerInnen – egal ob Mitglied oder nicht – sind immer herzlich willkommen!

Beitragsbild:

Kerstin Dupont
In: Pfarrbriefservice.de

Anmerkung: Keine Angst, bis zur Nordsee radeln wir nicht!

Im Zeltlager wird gefeiert

Viele Kirchengemeinden im Bistum Osnabrück bieten in diesen Sommerferien wieder eigene Freizeiten an – Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind unterwegs, miteinander und mit Gott! In den meisten katholischen Zeltlagern gehört mindestens ein Gottesdienst zum Programm – und der ist oft ein ganz besonderes Erlebnis. Sarah Twyrdy, Johanna Vogelpohl und Lukas Mey sind in unterschiedlichen Lagern bei Feiern dabei gewesen und erzählen hier von ihren Eindrücken.

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„Die Dankbaren sind die Glücklichen“

Ein Interview mit dem Psychologen Gert Kowarowsky über ein erstrebenswertes Lebensgefühl

Dankbarkeit wirkt für den Psychologen Gert Kowarowsky wie ein Breitbandtherapeutikum. Dankbare Menschen fühlen sich körperlich und seelisch wohler. Das Hoffnungsvolle daran ist: Dankbarkeit lässt sich trainieren. Ein Gespräch mit ihm über dieses erstrebenswerte Lebensgefühl und wie sich damit sogar eine positive soziale Spirale in Gang setzen lässt.

Zum Interview von Elfriede Klauer

Text: Elfriede Klauer
In: Pfarrbriefservice.de

Bild: Michael Wittenbruch
In: Pfarrbriefservice.de

Mittagstisch im Niels-Stensen-Haus

Hier sind alle eingeladen, die gern in Gemeinschaft zu Mittag essen möchten, montags und donnerstags im NSH. Anmeldung spätestens einen Tag zuvor vormittags telefonisch unter 947213.

Ab dieser Woche findet der Mittagstisch wieder regelmäßig statt.

Deutsche Version der Weltjugendtagshymne

Es gab einen Wettbewerb dazu – nun gibt es die offizielle deutsche Fassung der Hymne für den Weltjugendtag in Lissabon (1. – 6- August).

„Die Hymne fasst all das zusammen, was der Weltjugendtag ist: jung, fröhlich und lebendig – und das alles mit Maria als Vorbild“, sagte der Osnabrücker Weihbischof Johannes Wübbe, Vorsitzender der Jugendkommission der DBK. „Dieses Lied wird die Pilgerinnen und Pilger aus Deutschland und Österreich vor und während des Weltjugendtags begleiten.“

Zum Artikel von katholisch.de

Beitragsbild: © JMJ Lisboa 2023

Newsletter des Bistums Osnabrück

Das Bistum Osnabrück bietet einen E-Mail-Newsletter an, der regelmäßig über Menschen und Themen im Bistum informiert, sowie hilfreiche Tipps, Termine und geistreiche Impulse liefert. Der Newsletter richtet sich an alle Menschen, die am Glauben interessiert sind und mit Kirche in Kontakt bleiben wollen.

Hier können Sie sich anmelden

Reisezeit – Lebenszeit

In ihrem neuesten Blog schreibt Martina Kreidler-Kos, Leiterin des Seelsorgeamtes unseres Bistums:

—Wie so oft in diesen Tagen: Der ICE ist überfüllt und ich muss mich bis zu meinem Platz durchkämpfen. Der ist noch frei, aber da steht ein Koffer. Daneben sitzt eine alte Dame. Ich gebe ihr freundlich zu verstehen, dass ich den Platz reserviert habe und frage, ob ich ihren Koffer nach oben packen soll.

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Beitragsfoto: Daniel Abadia auf Unsplash

Reliquie in der Kreuzkapelle

Im Jahr 1992 hat Bischof Dr. Ludwig Averkamp der Kirchengemeinde St. Antonius eine Reliquie des Heiligen Antonius geschenkt. Wie Pfarrer Dr. Trimpe damals schreibt, wurde sie am 13.5.1992 aus Osnabrück abgeholt. Da die Reliquie zuletzt im Tresor der Kirche lag, wollten wir ihr nun in dem Altar der Kreuzkapelle einen würdigen Ort geben.


Es ist eine alte Tradition der Kirche, in den Altären Reliquien zu deponieren. Reliquie – das heißt wörtlich übersetzt: Überbleibsel. Und in einem Handbuch heißt es: Gebeine eines Märtyrers oder eines anderen Heiligen; in einem weiteren Sinne Dinge, die mit einem Heiligen in enger Beziehung standen, wie Marterwerkzeuge, Kleider und anders mehr, sowie schließlich Dinge (vor allem Tücher), mit denen man den Märtyrerleib berührt hatte.

Die Tradition der Reliquien nimmt eine ganz menschliche Erfahrung auf, die wir aus unseren eignen Familien- und Freundschaftsbeziehungen kennen.
Wenn ein Mensch verstirbt und sein Erbe verteilt wird, gibt es Gegenstände, die uns besonders an ihn erinnern. Gegenstände, die der Verstorbene in besonderer Weise einzelnen vermacht, um ein Zeichen der Verbundenheit über den Tod hinaus zu setzen. Ein Uhr, die von Vater zu Sohn vererbt wird, ein Schmuckstück, das in der Familie bleibt.
Wenn diese Gegenstände betrachtet werden und man an den Verstorbenen denkt, werden Erinnerungen an diesen Verstorbenen wach, wird er wieder ein Stück lebendig.


Sicher wurde im Lauf der Geschichte z. B. durch den Verkauf von Reliquien und deren Raub durch Kriege dieser ursprüngliche Gedanke verdunkelt.
Wenn wir die Reliquie des Heiligen Antonius nun ehren und er in besonderer Weise in unserer Mitte ist, wollen wir uns an ihn und sein Leben erinnern.
So haben wir im Anschluss an die Messfeier um 19.00 Uhr an Allerheiligen die Reliquie im Altar der Kreuzkapelle deponiert.

Vorgestellt: Marienstift

Wenn Sie auf der Straße gefragt würden „Wie komme ich zum Marienstift?“, wüssten Sie auf Anhieb eine Antwort?

Wenn nicht, schauen Sie sich doch einmal die Website dieser Caritas-Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe in unserer Gemeinde an.

Hier geht es zum Marienstift!