Zwischendurch ein bisschen Nostalgie

Welche – älteren – Vosseberger erinnern sich nicht gern an die Anfänge des Gemeindelebens in St. Josef vor 48 Jahren? Ein Artikel in der Ems-Zeitung von damals zeigt, mit welchem Elan und welcher Begeisterung Alt und Jung das Leben in der neuen Gemeinde „St. Josef im Vosseberg“ geprägt haben.

Mitarbeiterkreis St. Josef

Von der Volkskirche zur Entscheidungskirche.

Am So., 5.9.21 hat sich der Mitarbeiterkreis in einer feierlichen Runde von der aktiven Mitarbeit in der Gemeinde zurückgezogen. An diesem Tag wurde viel über die Arbeit in der Vergangenheit erzählt, v.a. von den Hilfstransporten nach Polen und Russland und alle betonten die Erfüllung, die diese Arbeit für das Leben aus dem Glauben gebracht hat. Manches war in der „Volkskirche“ auch mehr oder weniger selbstverständlich.

Pfarrer Lanvermeyer hatte so auch ein ganz herzliches Dankeschön für die geleistete Arbeit, z.B. Sorge um die Weihnachtskrippe und den Weihnachtsschmuck, Kaffee/Kuchen/Waffeln beim Internationalen Fest und Bauernmarkt, Mithilfe beim Fronleichnamsfest, Unterhaltung des Verkaufsanhängers …, dazu das tatkräftige Anpacken bei einzelnen Veranstaltungen.

Im Augenblick spüren wir sehr deutlich, dass die Kirche auf dem Weg ist von einer „Volkskirche“ zu einer „Entscheidungskirche“. Darum ist es auch spannend, wie manche Arbeiten aus dem Mitarbeiterkreis wohl weitergeführt werden können, sofern sie wichtig sind für das Gemeindeleben in Zukunft. Da hilft unser Jahresmotto: Du bist wichtig!

So sieht es auf der Baustelle im Vosseberg aus

Neugestaltung von Sakralraum und Gemeindezentrum schreitet voran

Seit zehn Wochen laufen die Arbeiten zur Neugestaltung von Sakralraum und Gemeindezentrum St. Josef in Papenburg. Ein Blick in die Baustelle im Gotteshaus im Vosseberg.

Auf dem Altar liegt eine Architekturzeichnung. Sie zeigt das künftige Gesicht des Innenraums der Kirche. Erste bauliche Veränderungen, die sich aus dem Papier ablesen lassen, sind bereits erkennbar. Neben dem Chorraum ist eine Mauer eingezogen worden. Dahinter fällt Licht durch zwei Durchbrüche, die in die Außenmauer der Kirche getrieben wurden. Hier entstehen neue Eingänge. Der eine führt direkt in das Gotteshaus, der andere in die neue Sakristei.

Entlang der bereits errichteten Mauer wird der Kirchenraum verkleinert. Dahinter entsteht die neue Sakristei.

Entlang der Reihe der gemauerten Steine zeichnet sich die Verkleinerung des Sakralraums ab. Wo einst Organist sowie Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores ihren Platz hatten, entsteht die künftige Sakristei. Zur Abtrennung wird eine hell gehaltene Holzwand eingezogen. Diese setzt sich an der rechten Seite des Altarraums fort. Hinter dieser Flucht entstehen ein Beichtraum und Lagermöglichkeiten. Mit der Neugestaltung wird der Kirchenraum um rund die Hälfte auf 250 Sitzplätze verkleinert.

Weitere Veränderungen sind im Gemeindezentrums sichtbar. Dieses erhält im Zuge der energetischen Sanierung eine moderne Beheizung und eine verbesserte Dämmung, die sich nicht nur im Mauerwerk, sondern ebenfalls in der Verglasung der Fenster widerspiegelt. Zum Teil erfahren die Räumlichkeiten auch einen neuen Zuschnitt.

Das betrifft vor allem die „Tenne“ als den bisher größten Versammlungsraum in St. Josef. Dieser bildet künftig die Schnittstelle zur Wohnassistenz des St.-Lukas-Heimes, die in unmittelbarer Nachbarschaft entsteht. Der Komplex der Wohnassistenz ist über einen eingeschossigen Verbindungstrakt direkt an das Gemeindezentrum angedockt. Der Rohbau ist weitgehend fertiggestellt. Den Weg durch die Baustelle begleiten allerdings noch zahlreiche Stützen und Träger.

Im Inneren des Gemeindezentrums bildet die komplett entkernte „Tenne“ das Verbindungsglied zum Freizeitraum der Wohnassistenz des Lukasheims.

Hinter denen eröffnet sich die „Tenne“ als entkernter, freier Raum. So hat bereits die Teeküche ihren Platz geräumt. Und die beiden ehemaligen Fassaden sind komplett zurückgebaut. Die Außenseite erhält eine Fensterfront mit einem Zugang zu einer Terrasse. Im Innern wird ein bewegliches Wandelement eingezogen, das die „Tenne“ und den benachbarten Freizeitraum der Wohnassistenz trennt. Bei Bedarf kann durch die Verbindung der beiden Räumlichkeiten ein rund 180 Quadratmeter großer Saal für Treffen, Zusammenkünfte und Versammlungen vielfältiger Art geschaffen werden.

Von außen schließt ein Flachbautrakt der Wohnassistenz an das Gemeindezentrum St. Josef an.

Rund 1,1 Millionen Euro nimmt die Pfarrei St. Antonius für die Erneuerung von Sakralraum und Gemeindezentrum St. Josef in die Hand. Mit dem Projekt soll das Ensemble von Kirche, Pfarrhaus und Gemeindezentrum, das seit der Einweihung im Jahr 1973 in nahezu unverändertem Zustand besteht, nach den Worten von Pfarrer Franz Bernhard Lanvermeyer „fit gemacht werden für die nächste Generation“. Fördermittel fließen vom Bistum Osnabrück, dem Landkreis Emsland und der Stadt Papenburg. Die Neugestaltung von Kirche und Gemeindezentrum ist Element der Quartierentwicklung St. Josef, die unter anderem die Errichtung eines inklusiven Kindergartens, den Umzug des Sozialen Kaufhauses in das „Haus Regenbogen“ sowie den Neubau der Wohnassistenz des St.-Lukas-Heimes umfasst.

Bezüglich der Neugestaltung des Kirchenraums St. Josef hofft die Kirchengemeinde darauf, mit Beginn des neuen Kirchenjahres am ersten Advent, 28. November, wieder in das Gotteshaus einziehen zu können. Übergangsweise finden in St. Josef alle zwei Wochen sonntags um 10 Uhr „Baustellengottesdienste“ in der Kirche beziehungsweise unter freiem Himmel auf der Wiese im rückwärtigen Bereich des Gotteshauses statt. Die nächsten Termine in diesem Monat sind am 12. September und am 26. September.

Text und Fotos: Klaus Dieckmann. Siehe auch Ems-Zeitung vom 11.9.2021

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Aus der letzten KV-Sitzung: Zum Zeitplan der Fertigstellung für die Neugestaltung der St.-Josef-Kirche konnten seitens des Architekten vor dem Hintergrund der Corona bedingten Entwicklungen keine konkreten Aussagen getroffen werden. Ziel der Pfarrei bleibt nach wie vor eine Wiedereröffnung in St. Josef zum Beginn des neuen Kirchenjahrs am 28. November.

Verabschiedung von Kaplan Peter Winkeljohann

„Der Start nach den Sommerferien bedeutet Abschied zu nehmen von Kaplan Peter Winkeljohann, den wir am Sonntag im Gottesdienst um 11.00 Uhr verabschieden. Nach 3 Jahren in Papenburg geht er noch einmal ins Studium nach Wien, um seine Doktorarbeit zu schreiben. Wir danken ihm für seinen engagierten Dienst in St. Antonius und wünschen ihm Gottes Segen für den weiteren Weg.“

So schreibt Pfarrer Lanvermeyer im aktuellen Pfarrbrief. Gute Wünsche und ein herzliches „Dankeschön“ aus der Gemeinde begleiten Kaplan Winkeljohann ebenso, denn in seinen drei Jahren in der Pfarrei hat er bei vielen Menschen, Groß und Klein, Spuren hinterlassen. Ob in den Gottesdiensten, bei der Firmvorbereitung und Firmung im Auftrag des Bischofs, den Messdienern, den Jugendlichen – hier besonders bei den Pfadfindern: er war präsent und engagiert.

Dass wir seit dem Frühjahr eine interessante Homepage haben, einen eigenen YouTube-Kanal mit vielfältigen Videos und täglichen Online-Übertragungen der Gottesdienste in der Pandemie: sein Verdienst!

Herr Kaplan, wir würden uns freuen, Sie eines Tages noch einmal als Besucher in unserer Gemeinde begrüßen zu dürfen!

Galerie: 3 Jahre Kaplan in der Pfarrei

Anmerkung: Sollte jemand gegen die Veröffentlichung eines Fotos Widerspruch einlegen, so bitten wir um Mitteilung an „wowa123@t-online.de“.

Wohnassistenz wächst

Die neue Wohnassistenz des St. Lukas-Heimes hinter der Kirche St. Josef macht Baufortschritte. Ein kleiner Eindruck in Bildern (Drohnenfotos von Marcus Blum).

Nächtliche Impressionen

Rund um den Hauptkanal hat Herr Gerd Bohse aus Aschendorf zu nächtlicher Stunde stimmungsvolle Bilder eingefangen. Natürlich durfte hierbei St. Antonius nicht fehlen. Einen herzlichen Dank an Herrn Bohse für diese Galerie!

Baustelle St. Josef August 2021

In St. Josef sieht es zurzeit wie auf jeder Baustelle aus: an mancher Stelle wird fleißig gearbeitet (Gemeinderäume), an anderer stockt es zeitweise (Kirchenraum), überall aufgerissene Decken und Böden… aber sehen Sie selbst: wir haben eine kleine Galerie zusammengestellt. Der nächste Gottesdienst wird trotz allem am 15. August um 10.00 Uhr gefeiert. Das Wetter soll ja schön bleiben ;-)

Baustellengottesdienst in St. Josef

Der letzte Baustellengottesdienst war sehr schön – viele Menschen, Jung und Alt – Bereitschaft zur Veränderung einer guten Zukunft entgegen. Der nächste Baustellengottesdienst ist am Sonntag, 15.8.21 um 10 Uhr.

Pfarrfest 2018

Das für vorletzten Sonntag geplante Pfarrfest musste aus den bekannten Gründen leider ausfallen. Vielleicht erinnern Sie sich noch an das letzte Fest in 2018. Die folgenden Bilder kommen Ihnen sicher bekannt vor.

Weitere Bilder von diesem Pfarrfest sehen Sie hier.

Abitur-Gottesdienste

In feierlichen Gottesdiensten nahmen die Abiturient*innen des Gymnasiums und des Mariengymnasiums Abschied von ihrer Schulzeit. Die Gottesdienste der Entlassschülerinnen und -schüler der Papenburger Oberschulen werden vor Beendigung des Schuljahres noch folgen. Von kirchlicher Seite wünschten am 1.7. Pastorin Bianca Spekker und Pastor Andreas Bröcher und am 2.7. Kaplan Peter Winkeljohann den jungen Erwachsenen beider Gymnasien Gottes Segen auf ihrem weiteren Lebensweg.