Gedanken zum Fest „Erscheinung des Herrn“ (Hl. 3 Könige)
/in AktuellSTERN – eine kleine Geschichte
— Das Dreikönigsspiel hat Tradition. Die Aula in der Schule ist voll besetzt. Kinder ganz vorne, dahinter Eltern und Großeltern. Alle aufgeregt, als würde es der Heilige Abend selber sein. Die Lehrerinnen und Lehrer stehen am Rand. Auf der Bühne stehen die drei Könige mit prächtigen, glitzernden Kostümen. Im Hintergrund steht der Stall, den der Hausmeister vor Jahren gebaut hat. Drum herum wuseln Maria, Josef, Engel, Hirten, zwei Schafe aus der ersten Klasse. Alle finden ihre Position.
Es kann losgehen. Die Scheinwerfer werden aufgezogen. Der Chor der vierten Klassen beginnt. „Stern über Bethlehem, zeig‘ uns den Weg.“
Und dann geschieht es. Der große leuchtende, hellgelbe Herrnhuter Stern, der oben an der Bühne befestigt ist, fällt mit einem großen Krachen vor die Füße der kleinen Zuschauer in der ersten Reihe. Niemand bekommt was ab, nur der Stern. Zerknickt, dunkel und abgerissen liegt er am Boden.
„Aber ohne Stern geht es nicht“, sagt Balthasar, als sich der Saal beruhigt hat. Es entsteht eine große Stille.
Dann meldet sich Leni, die eigentlich nur das Kamel aus Pappmaschee auf die Bühne schieben sollte, und sagt: „Ich wäre gern der Stern.“ – „Wie spielt man einen Stern?“, fragt Josef. „Ganz einfach“, sagt sie leise. „man stellt sich auf einen Stuhl und strahlt.“
Und das macht sie dann auch. Zaghaft zunächst und etwas aufgeregt, dann immer klarer. Ganz allein steht sie oben auf einem Stuhl, still, und wird mehr und mehr ein unerhört freundlicher und strahlender Stern, der den ganzen Raum erleuchtet.
Kirsten Fehrs & Frank Howaldt
(aus: Der andere Advent 2022/23)
Bildrechte Beitragsbild: MDR/Ulrike Kaliner
Sternsingen 2026 in unserer Pfarrei
/in AktuellSternsinger überbringen den Segenswusch
„Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ – Unter diesem Leitgedanken stand zum Dreikönigsfest 2026 die Wohltätigkeitsaktion des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“. In unserer Pfarrei waren am Wochenende vor dem Fest Heilige Drei Könige gut 70 Kinder, Jugendliche und Erwachsene als Sternsinger in den Kirchengemeinden St. Antonius und St. Josef sowie in den Kapellengemeinden St. Anna in Aschendorfermoor und Heilig Geist in Bokel unterwegs.
Mit einem Stern voraus als sichtbarem Symbol und festlich gekleidet überbrachten sie am Samstag (03.01.2026) vielen Menschen den Segenswunsch „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus). Als Zeichen ihres Besuchs schrieben sie die Zeile „20*C+M+B*26“ mit Kreide an die Wand neben der Haustür oder klebten einen Aufkleber mit dem Schriftzug an die Hausmauer.
Die Sternsinger kamen vor allem zu den Menschen, die sich im Vorfeld für einen Besuch angemeldet hatten. Zum Abschluss des Dreikönigssingens in unserer Pfarrei fanden Gottesdienste mit den Sternsingern in St. Josef, in St. Antonius sowie in St. Anna statt.
Das Beispielland des Drei-Königs-Singens im Jahr 2026 ist Bangladesch. Dazu schreibt das Kindermissionswerk: „Trotz Fortschritten im Kampf gegen Kinderarbeit müssen in dem südasiatischen Land noch rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten – 1,1 Millionen sogar unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Sternsinger-Partnerorganisationen setzen sich dafür ein, Kinder aus Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen.“
Die Sternsinger haben seit dem Aktionsstart im Jahr 1959 mehr als 1,4 Milliarden Euro an Spendengeldern gesammelt, mit denen Projekte für benachteiligte und Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa gefördert wurden. Träger der bundesweiten Aktion sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).
Zur Unterstützung der Aktivitäten des Kindermissionswerkes trugen die Sternsinger aus unserer Pfarrei im Jahr 2025 ein Sammelergebnis von rund 13.400 Euro bei. Das Spendenaufkommen im Bistum Osnabrück betrug 3,4 Millionen Euro, deutschlandweit kamen 48 Millionen Euro zusammen.


Text und Fotos: Klaus Dieckmann
So wird 2026 für die katholische Kirche
/in AktuellDas neue Jahr startet mit einem Ende – dem Ende des Heiligen Jahres. Doch danach dürfte ein dichtes Jahr folgen, in dem für die Kirche in Deutschland unter anderem wichtige Personal- und Sachentscheidungen anstehen. Katholisch.de gibt einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse und Termine.
Zum Artikel von katholisch.de
2025: Ein ereignisreiches Jahr
/in AktuellEin Papst stirbt, ein neuer kommt, und das mitten im Heiligen Jahr – schon diese drei Ereignisse hätten gereicht, um 2025 zu einem besonderen, ja extremen Jahr für die katholische Kirche werden zu lassen. Und doch ist noch viel mehr passiert. Katholisch.de blickt auf das zu Ende gegangene Jahr zurück.
Zum Artikel von katholisch.de
Quiz: Hl. Drei Könige
/in AktuellJedes Jahr um den 6. Januar ziehen sie von Tür zu Tür – nicht nur im Bistum Osnabrück, sondern bundesweit: Die Sternsingerinnen und Sternsinger bringen den Segen und sammeln Spenden für Kinder in Not. Woher stammt diese Tradition, was genau bedeuten die Buchstaben „C+M+B“, die sie an die Haustüren schreiben und wer waren eigentlich die „Heiligen Drei Könige“ in der Bibel?
Testen Sie Ihr Wissen rund um das Thema Sternsinger im Quiz.
Seniorentreffen im Dezember und Januar
/in AktuellHerzliche Einladung ins Niels-Stensen-Haus oder ins Gemeindehaus von St. Josef.
Geschichte unserer Gotteshäuser
/in AktuellUnsere Pfarrei St. Antonius ist eine von drei Pfarreien in Papenburg. Neben der Pfarrkirche St. Antonius gehören die Gemeindekirche St. Josef im Vosseberg, sowie die Kapellen St. Anna im Moor und Heilig Geist, Bokel dazu.
Segenswunsch (nicht nur) zum neuen Jahr
/in AktuellIch wünsche dir Frieden, da wo du lebst in der Welt.
Ich wünsche dir Menschen, vor denen du denken, reden und schweigen kannst.
Ich wünsche dir ein gutes Verhältnis zu allen, mit denen du täglich zusammen bist.
Ich wünsche dir, dass du an Gott glauben kannst wie ein Blinder, der zwar die Sonne nicht sieht, aber ihre Wärme spürt.
Ich wünsche dir, Zeit zu haben für dich und für die anderen, vor allem auch viel Zeit, um zuhören zu können.
Ich wünsche dir Menschen, die zu dir sagen: „Es ist gut, dass es dich gibt.“
Ich wünsche dir, den richtigen Weg zu finden, und dazu den Mut, ihn auch zu gehen.
Ich wünsche dir Menschen, die auch dann deine Freunde sind, wenn es dir mal schlecht geht und du sie brauchst.
Ich wünsche dir Gesundheit und Zufriedenheit, ein gutes neues Jahr und zu allem den Segen Gottes.
(Verfasser unbekannt)
„Vosseberger“ – waren Sie dabei?
/in AktuellIm Jahre 1972 wurde der Grundstein für den Neubau der St. Josef Kirche und eines Gemeindezentrums am Vosseberg gelegt. Die Baukosten wurden aus Diözesanmitteln und durch die opferbereite Mitwirkung der Gemeinde St. Antonius (s.u.) aufgebracht. Die Kirche wurde 1973 eingeweiht und schnell hatte sich rund um St. Josef ein reges Eigenleben entwickelt.
Die Ems-Zeitung berichtete:

So trugen die „Antonianer“ zum Kirchbau bei:

Pfarrbüro St. Antonius
Kirchstraße 14
26871 Papenburg
Tel.: 04961 9472-10
E-Mail: St.Antonius-Papenburg@bistum-os.de
Mo. u. Di.: 15 – 18 Uhr
Do: 9 – 12 Uhr
Pfarrbüro St. Josef
Grader Weg 66
26871 Papenburg
Tel.: 04961 72211
E-Mail: St.Josef-Papenburg@bistum-os.de












