Gedanken zum Sonntag
Mit dem heutigen Sonntag endet die Weihnachtszeit. Gleichzeitig machen wir einen Zeitsprung. Vor einer Woche noch kamen die Weisen mit ihren Gaben und beteten das Kind in der Krippe an. Mittlerweile sind einige Jahre vergangen. Jesus ist erwachsen geworden. Ganz unspektakulär.
Mit seiner Taufe im Jordan beginnt die Zeit seines öffentlichen Lebens. Ab jetzt bringt er als Mensch Gottes Zusage zu den Menschen. Bei seiner Taufe wird es sichtbar und hörbar: „Das ist mein geliebter Sohn.“ Noch bevor Jesus predigt, bevor er Wunder tut, bevor er Leistung bringt, sagt Gott: Du bist geliebt.
Und das ist auch Gottes Satz über unserem Leben: „Du bist meine geliebte Tochter. Du bist mein geliebter Sohn.“
Mit dieser Zusage werden auch wir ausgerüstet: Würde kommt vor Leistung. Liebe kommt vor Beweis. Daran dürfen wir denken, wenn wir in Gottesdiensten zur Erinnerung an unsere Taufe mit Wasser besprengt werden.
Auch die Kommunionkinder werden an diesem Wochenende in einigen Gottesdiensten an diese Zusage erinnert, mit denen Gott ihren Weg begleitet. Sie werden bei ihrem Namen gerufen, so wie auch wir bei unserer Taufe gerufen wurden.
Gemeindereferentin Stephanie Stiewe-Berk



