Abwarten? Tun!
Rundheraus: das alte Jahr war keine ausgesprochene Postkartenschönheit, beileibe nicht. Und das neue? Wir wollen’s abwarten. Wollen wir’s abwarten? Nein. Wir wollen es nicht abwarten! Wir wollen nicht auf gut Glück und auf gut Wetter warten, nicht auf den Zufall und den Himmel harren, nicht auf die politische Konstellation und die historische Entwicklung hoffen, nicht auf die Weisheit der Regierungen, die Intelligenz der Parteivorstände und die Unfehlbarkeit aller übrigen Büros. Wenn Millionen Menschen nicht nur neben-, sondern miteinander leben wollen, kommt es auf das Verhalten der Millionen, kommt es auf jeden und jede an, nicht auf die Instanzen.
Wenn Unrecht geschieht, wenn Not herrscht, wenn Dummheit waltet, wenn Hass gesät wird, wenn Muckertum sich breit macht, wenn Hilfe verweigert wird – stets ist jeder Einzelne zur Abhilfe mit aufgerufen, nicht nur die jeweils „zuständige“ Stelle. Jeder ist mitverantwortlich für das, was geschieht, und für das, was unterbleibt. Und jeder von uns und euch muss es spüren, wann die Mitverantwortung neben ihn tritt und schweigend wartet. Wartet, dass er handele, helfe, spreche, sich weigere oder empöre, je nachdem.
Erich Kästner (aus: Erich Kästner 1952; Die kleine Freiheit: Chansons und Prosa 1949 – 1952/Ein Porträt der jungen und ganz und gar nicht gesunden Bundesrepublik. 1949 beginnt das neue Deutschland.
„Wenn nicht so, dann eben anders“
/in Aktuell„Letzte Woche stolperte ich über einen Satz in einem Beitrag von NDR 1. Darin wurde berichtet, dass die Fregatte „Lübeck“ von Wilhelmshaven aus zu ihrem letzten Einsatz in die Ägäis aufgebrochen ist. Das ist ja jetzt erstmal noch nicht so außergewöhnlich, aber dann sagte der Sprecher: „Nach diesem Einsatz soll sie auf ihren Ruhestand vorbereitet werden.“ Hatte ich das richtig gehört? Vorsichtshalber las ich den Beitrag im Internet nochmal nach. Und ja, da stand wirklich: „… soll auf ihren Ruhestand vorbereitet werden.“
Die Schriftstellerin Andrea Schwarz macht sich in einem Blog (Beitrag) auf der Website des Bistums Gedanken über die Situation, sich in den Lebensabschnitt „Ruhestand“ zu begeben.
Zum Artikel
Demonstration „Menschenkette“
/in AktuellAm Samstag fand ab 16.00 Uhr am Hauptkanal eine Demonstration unter dem Motto „Menschenkette für Demokratie und Solidarität – gegen Hass und Hetze“ statt. 50 Vereine, Gruppen und Institutionen riefen zu dieser Demo auf, unter anderem auch unsere Pfarrei.
(Fotos aus der heutigen Online-Ausgabe der „noz“ – Kristina Müller. Online-Abonnenten können den dazu gehörigen Text ansehen, am Montag wird er in der gedruckten Ausgabe stehen).
Passt zur Demo „Menschenkette“
/in AktuellAbwarten? Tun!
Rundheraus: das alte Jahr war keine ausgesprochene Postkartenschönheit, beileibe nicht. Und das neue? Wir wollen’s abwarten. Wollen wir’s abwarten? Nein. Wir wollen es nicht abwarten! Wir wollen nicht auf gut Glück und auf gut Wetter warten, nicht auf den Zufall und den Himmel harren, nicht auf die politische Konstellation und die historische Entwicklung hoffen, nicht auf die Weisheit der Regierungen, die Intelligenz der Parteivorstände und die Unfehlbarkeit aller übrigen Büros. Wenn Millionen Menschen nicht nur neben-, sondern miteinander leben wollen, kommt es auf das Verhalten der Millionen, kommt es auf jeden und jede an, nicht auf die Instanzen.
Wenn Unrecht geschieht, wenn Not herrscht, wenn Dummheit waltet, wenn Hass gesät wird, wenn Muckertum sich breit macht, wenn Hilfe verweigert wird – stets ist jeder Einzelne zur Abhilfe mit aufgerufen, nicht nur die jeweils „zuständige“ Stelle. Jeder ist mitverantwortlich für das, was geschieht, und für das, was unterbleibt. Und jeder von uns und euch muss es spüren, wann die Mitverantwortung neben ihn tritt und schweigend wartet. Wartet, dass er handele, helfe, spreche, sich weigere oder empöre, je nachdem.
Erich Kästner (aus: Erich Kästner 1952; Die kleine Freiheit: Chansons und Prosa 1949 – 1952/Ein Porträt der jungen und ganz und gar nicht gesunden Bundesrepublik. 1949 beginnt das neue Deutschland.
Wie arbeitet der Soziale Ökohof unter Corona?
/in AktuellIn der Bevölkerung sind die Kisten mit Biogemüse sehr beliebt, die von sozial benachteiligten Menschen gepackt wird. Auch die Ernte nehmen sie vor. Doch die Pandemie stellte die Verantwortlichen lange unter große Herausforderungen. Warum das so war und wie nun mit der herausfordernden Situation umgegangen wird, erfahren Sie in diesem Filmbeitrag.
Zum Video
Quelle: Ems-Zeitung vom 28.1.2022 (Jürgen Eden). Das Video ist nur mit Online-Abo zu sehen.
Neues Glockenläuten
/in AktuellIm neuesten Video erklärt uns Pfarrer Lanvermeyer die Steuerung der Kirchenglocken in St. Antonius. Für 2022 gibt es dabei eine Umstellung im Rhythmus, in dem die Kirchenglocken läuten werden.
Zum Video
Statistik der Pfarrei 2019-2021
/in AktuellWie sich die Zahlen der Diensthandlungen und anderer Ereignisse in der Pfarrei in den letzten drei Jahren entwickelt haben, können Sie aus der nachstehende Statistik ersehen:
Mutiger Schritt in die Öffentlichkeit
/in AktuellAuch kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Bistum Osnabrück zeigen Gesicht und outen sich als nicht-heterosexuell. Sie setzen sich dafür ein, dass Liebe und Glaube nicht länger im Widerspruch stehen müssen.
Zum Bericht (Kirchenbote)
Anmerkung: Bild zeigt die in Regenbogenfarben angestrahlte Kirche St. Marien in Lingen-Biene. Quelle: Kirchenbote/Archiv
Logo der Initiative #outIN CHURCH:
St. Josef: Stand 25. Januar
/in Aktuell, BildergalerieDer Kirchenraum von St. Josef nähert sich immer mehr dem Endzustand. Zurzeit sind Schreiner dabei, die Akustikwände, die gleichzeitig Trennwände zu den dahinter liegenden Räumlichkeiten sind, zu verkleiden (z.B. links die neue Sakristei).
n
Die Talentschmiede
/in AktuellWir brauchen noch… wer macht‘s? So funktionierte Gemeindearbeit früher. Heute muss es eher umgekehrt sein: Welche Talente hast du, die du einbringen willst? Auch auf die Gefahr hin, dass manches nicht mehr getan wird, sagt Martin Hochholzer aus Erfurt.
Schon der Apostel Paulus wusste: Damit eine Gemeinde funktioniert, damit sie lebendig ist und die Botschaft Jesu lebt und weiterträgt, braucht es Menschen mit unterschiedlichen Talenten. In der Lesung an diesem Sonntag spricht er von der Gabe, Weisheit mitzuteilen und Erkenntnis zu vermitteln. Von der Gabe, Krankheiten zu heilen, voller Glaubenskraft zu sein oder unterschiedliche Sprachen zu sprechen und zu verstehen. Doch was brauchen unsere Pfarrgemeinden heute?
Zum Artikel (Kirchenbote)
Referat Evangelisierung und Charismenorientierung
Bischof Bode zu „#OutInChurch – für eine Kirche ohne Angst“
/in AktuellIm Rahmen der Initiative „#OutInChurch“ sowie einer Fernsehdokumentation haben sich 125 Menschen in der katholischen Kirche geoutet. Viele von ihnen sind haupt- oder ehrenamtlich in der Kirche tätig und zugleich Teil der queeren Community; auch mehrere Mitarbeiter*innen aus dem Bistum Osnabrück sind darunter. Die Dokumentation lief gestern Abend in der ARD und ist außerdem in der ARD-Mediathek abrufbar. Bischof Franz-Josef Bode äußert sich in einer ersten Stellungnahme wie folgt:
Zum Artikel