Unsere Gottesdienste im Internet

Regelmäßig werden die Sonntagsgottesdienste um 11.15 Uhr und die Werktagsgottesdienste (von Mo. bis Do.) um 19 Uhr aus St. Antonius und der Sonntagsgottesdienst um 10 Uhr aus St. Josef auf YouTube übertragen. Zu den Übertragungen gelangen Sie hier (bzw. über den Link auf unserer Website).

Den Papst mit seinem Leben verteidigen

Seit über 500 Jahren beschützt die Schweizergarde den Papst. 135 Männer dienen in der ältesten Armee der Welt, einer davon ist Jan aus Engelberg. Seiner feierlichen Vereidigung am 4.10.2025 fieberte er schon lange entgegen.

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Die Vielfalt unserer Pfarrei

Kennen Sie die meisten Gruppen und Verbände, die in unserer Pfarrei tätig sind? Im Pfarrbrief oder auf dieser Homepage tauchen „gefühlt“ immer wieder die gleichen Namen auf… Dabei sorgen viel mehr Gruppen dafür, dass es ein vielfältiges Geschehen in St. Antonius und St. Josef gibt. Vielleicht weckt eine Aufzählung Ihr Interesse und Sie haben Lust, sich irgendwo anzuschließen und zu engagieren:

Gruppen und Verbände

Internetseiten der Pfarrei

Erste Reise von Papst Leo XIV

Lange hatte die Bestätigung aus dem Vatikan auf sich warten lassen – nun ist es offiziell: Die erste Auslandsreise von Papst Leo XIV. wurde angekündigt. Es geht für das Kirchenoberhaupt im November gleich in zwei Länder: Türkei und Libanon.

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Rückblick Klausurtag der Pfarreiengemeinschaft

Ein großer Kreis von über 60 ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den drei Pfarreien kamen am vergangenen Samstag im Jugendgästehaus zusammen: die Mitglieder der Gremien aus St. Amandus, St. Antonius und St. Michael und dem Pastoralteam wurden an diesem Tag begleitet von 2 Gemeindeberatern aus Osnabrück.

Unter den Herausforderungen von weniger Personal und kleiner werdenden Gemeinden werden in Aschendorf und Papenburg neue Wege gegangen, um mehr Menschen an der Gestaltung und Leitung ihrer Gemeinde vor Ort zu beteiligen. Gemeindeteams gestalten zunehmend die Pastoral mit, Teams aus haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nehmen zusätzlich zum Pfarrer Leitung wahr.

Was ist Stand der Dinge in St. Michael, St. Amandus und St. Antonius? Welche Erfahrungen werden dort gemacht? Wo sehen die einzelnen Gemeinden ihre Schwerpunkte? Was könnte in Zukunft auch auf größerer Ebene stattfinden? Der Austausch dazu fand in gemischten Gruppen statt. Aus den Abschlussstatements der großen Runde ein paar Stimmen:

  • wir sehen, dass wir in und für unsere Gemeinde etwas bewegt haben und können das auch weiter tun
  • wir profitieren von den Erfahrungen der Menschen aus den anderen Gemeinden
  • die Angst vor großen Einschnitten und Verlust ist nicht mehr so groß.

Auf dieser Basis werden in Zukunft weitere Fragen konkret bearbeitet, in den Gemeinden vor Ort und im Lenkungsausschuss auf Ebene der neuen Pfarreien- gemeinschaft.

Ein ermutigender Tag.

Malteser bei Papst Leo XIV

Auch im Heiligen Jahr organisieren die deutschen Malteser eine Rom-Wallfahrt für Menschen mit Behinderung. In einer Stadt, die schon im Alltag Kraft kostet, eine besondere Herausforderung – die sich aber lohnt.

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Pater Sebastian stellt sich vor

Ich heiße Sebastian (Taufname: Devasia Koottarappallil), komme aus dem Bundesstaat Kerala in Indien und bin 50 Jahre alt. Am 27. November 2003 wurde ich zum Priester geweiht. Ich gehöre der Ordensgemeinschaft der Missionare des heiligen Franz von Sales an.

In Indien war ich in verschiedenen Bereichen tätig. Von 2003 bis 2007 arbeitete ich im Exerzitienhaus als Prediger und Verwalter. Anschließend war ich von 2008 bis 2010 auf den Philippinen, um ein Masterstudium in Psychologie zu absolvieren. Nach meiner Rückkehr nach Indien leitete ich von 2011 bis 2014 als Pfarrer eine Kirchengemeinde.

Seit 2015 lebe ich in Deutschland. Zunächst besuchte ich einen Deutschkurs und wurde danach in der Pfarreiengemeinschaft Lathen zur Einführung in den pastoralen Dienst als Pastor eingesetzt. Nach drei Jahren in Lathen wurde ich zum 1. September in die Pfarreiengemeinschaft Haren als Pastor versetzt.

Ab dem 1. Oktober 2025 werde ich nun in der Pfarreiengemeinschaft Papenburg/Aschendorf als Pastor tätig sein. Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe und darauf, gemeinsam mit euch den Weg im Glauben zu gehen.

Vielen Dank!

Pater Sebastian

Warum Papst Leo enttäuschen muss

Ein Interview, ein paar nüchterne Sätze – und schon scheint ein ganzes Pontifikat auf dem Prüfstand. Kaum im Amt, gelte Papst Leo XIV. vielen bereits als Enttäuschung, schreibt Andreas G. Weiß in einem Gastbeitrag. Doch dieser schnelle Befund sage mehr über unsere Erwartungen als über ihn selbst.

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Auch kleine Dinge können viel bewirken!

Oma Schmitt hatte gebacken. Einen Birnenkuchen. Es war ein ganz besonderer Kuchen nach einem ganz besonderen Rezept, das Oma Schmitts Mutter auf der Flucht aus dem Osten mitgebracht hatte

„Dieser Kuchen“, erzählte Oma Schmitt eines Tages, „hat meiner Großmutter das Leben gerettet.“

„Das Leben gerettet? Wie das?“, fragten ihre Gäste, die mit Genuss den leckeren Birnenkuchen verspeisten.

„Es ist eine alte Familiengeschichte“, sagte Oma Schmitt, und dann erzählte sie von den Plünderern, die damals nach dem ersten großen Krieg raubend und marodierend durchs Land gezogen waren. In alle Häuser drangen sie ein und bedrängten die Bewohner. Sie schlugen, raubten, marodierten, drohten, verletzten Kinder und Frauen und setzen Häuser in Brand. Es war eine schlimme Zeit.“

Oma Schmitt schüttelte den Kopf und in ihren Augen spiegelte sich das Entsetzen, das ihre Ahninnen verspürt hatten, wider.

„Und eines Tages“, fuhr sie fort, „standen drei von ihnen urplötzlich in der Küche meiner Großeltern. Keiner hatte ihr Kommen bemerkt. Sie hatten nichts Gutes im Sinn. Meine Großmutter aber, eine kleine, schmächtige Frau, hielt ihnen geistesgegenwärtig ein Kuchenblech vor die Nase. Es war ein Birnenkuchen wie dieser. Sie hatte ihn gerade aus dem Ofen geholt. Er duftete köstlich und so verführerisch, dass die drei Schurken an nichts anderes mehr denken konnten als an diesen Kuchen. Oma Schmitt lächelte.

„Und dann, ja, dann saßen sie auf einmal wie gesittete, höfliche Männer am Tisch und aßen warmen Birnenkuchen mit frischer Schlagsahne. Dazu tranken sie Milch. Könnt ihr euch das vorstellen?“
Alle staunten. Nein, das konnte sich niemand vorstellen. Wie groß aber die Erleichterung von Oma Schmitts Großmutter und der Familie gewesen sein musste, das konnte sich jeder denken.
„Und deshalb“, endete Oma Schmitt, „ist dieses Kuchenrezept eines der wichtigsten Rezepte in unserer Familie. Denn wer weiß, ob es uns auf dieser Welt gäbe ohne Großmutters Birnenkuchen.“

Elke Bräunling

Pastor Biniek stellt sich vor

Mein Name ist Rafael Biniek. Ich bin 39 Jahre alt und stamme aus Polen, genauer: aus der schönen kleinen Stadt Lubliniec in Oberschlesien. Am 11.06.2011 wurde ich zum Priester geweiht. Nach einem Jahr als Kaplan in der Pfarrei St. Jacek in Gleiwitz kam ich im September 2012 nach Bamberg.

13 Jahre lang war ich dort als Kaplan tätig – zunächst im Seelsorgebereich Bamberg-Ost, und seit 2019 im neu gegründeten Seelsorgebereich Bamberger Osten, der 6 Pfarreien im Bamberger Stadtgebiet umfasst. In dieser Zeit habe ich auch Fundamentaltheologie studiert (Promotion an der Universität Würzburg und Habilitation an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt).

Seit 1. September 2025 wohne ich im Pfarrhaus in Aschendorf und arbeite zu 50 % als Pastor in der Polnischen Katholischen Mission im Bistum Osnabrück (mit Schwerpunkt im Emsland und in Ostfriesland) und zu 50 % als Pastor in der Pfarreiengemeinschaft Aschendorf-Papenburg. Ich freue mich sehr auf eine schöne Zeit im Emsland und auf die Aufgaben, die mich hier erwarten.

Pastor Rafael Biniek