Auch der Papst macht Urlaub

Zwei Wochen Urlaub für Leo XIV.: Das erste Mal seit über zwölf Jahren wohnt nun wieder ein Papst im Palast von Castel Gandolfo. Arbeiten wird das neue Kirchenoberhaupt aber wohl auch dort.

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Meditation

Meditation zum Evangelium des 22. Juni 2025 (Lk 9,18-24)

Es ist die alte Frage:
Warum – in aller Welt – warum muss denn ein Mensch,
der eigentlich nichts anderes will, als gut sein Leben zu bestehen,
warum muss denn ein solcher Mensch noch leiden?
Warum musst du das, Herr, und warum ich?
Warum sind denn die einen von Angst und Leid verschont?
Und warum trifft´s die anderen, die auch nicht schlechter sind als jene,
die äußerlich gesund und stark erscheinen?

Das, was du sagst, ist keine Antwort, Herr.
Sicher, du sprichst vom Kreuz, das jeder täglich tragen muss, will er dein Jünger sein;
und dass, wer retten will sein Leben, bereit sein muss, es zu verlieren.
Ist das die Antwort, die zufriedenstellt? Ich weiß es nicht – so vieles bleibt im Dunkeln.

Vielleicht wird manches Rätsel nicht gelöst, das Krankheit, Leid und Not mir stellen.
Vielleicht bleibt manche Frage offen, auf die ich gerne Antwort hätte.

Doch, wie´s auch werden wird:
– Ich bitte dich, Herr, um die Kraft, auch mit den dunklen Seiten meines Lebens zurechtzukommen und ihnen
standzuhalten, statt daran zu zerbrechen.
– Ich bitte dich, Herr, um die Kraft, auch dann nicht aufzugeben, wenn Fragen bleiben.
– Ich bitte dich, Herr, um die Kraft, da, wo die Zeiten dunkel sind, auf das Licht zu hoffen

F.B. Lanvermeyer schreibt

Liebe Gemeinde,

an dieser Stelle möchte ich mich herzlich bedanken für all die Zeichen der Verbundenheit, die mich in den vergangenen Tagen erreicht haben. Am Sonntag haben wir einen schönen Gottesdienst zum Abschied feiern können – allen ein herzliches Dankeschön, die ihn vorbereitet, mitgestaltet und mitgefeiert haben. Es waren fast elf Jahre, die ich in St. Antonius mit Ihnen gelebt habe. Nun geht dieser Abschnitt in meinem Leben zu Ende. In Dankbarkeit schaue ich auf viele Begegnungen und Gespräche zurück. Viele Menschen habe ich kennengelernt, manches neu sehen gelernt und alles immer wieder in den Bezug zu Gott und seiner begleitenden Liebe stellen können.

Leinen los – so fordert uns das Jahresmotto auf. Dank für vieles – und vielleicht trifft man sich wieder an der einen oder anderen Stelle.

Ihr

F. B. Lanvermeyer

Berühmtes Schlüsselloch

Es ist das wohl berühmteste Schlüsselloch der Welt. Um einen besonderen Blick auf die Kuppel des Petersdoms zu erhaschen, stehen Touristen jeden Tag vor dem Tor auf dem Aventin an. Nun ist eine neue Attraktion zu sehen.

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Fürsprecher bei Gott

Kriege, Krankheiten oder Reisen: Für fast alle Situationen gibt es in der katholischen Kirche einen zuständigen Heiligen. Sie dienen den Gläubigen als Fürsprecher bei Gott. Sie direkt anzubeten wäre dagegen ein Götzendienst. Die indirekte Kommunikation mit Gott ist in der Kirche ohnehin verbreitet.

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Christlicher Religionsunterricht verzögert sich

Premiere um ein Jahr verschoben: Der neue christliche Religionsunterricht in Niedersachsen kommt später als geplant. Erste Schulen können das bundesweite Novum aber schon vor dem offiziellen Start erproben.

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Seniorennachmittage im Juli und August

Herzliche Einladung zu den Seniorennachmittagen in St. Antonius und St. Josef

Programm

weitergedacht

Im Frieden miteinander

Anmerkungen zum Thema von Pastor Gerrit Weusthof.

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Gemeindereferentin Maria Freitag schreibt

Liebe Gemeinde,

„sagt als Erstes: Friede diesem Haus!“, so fordert Jesus seine Jünger auf, Menschen zu begegnen. Freundlich, zugewandt, etwas Gutes wünschend.

Für mich ist das auch nicht immer leicht. Da sind die Dinge, die getan werden müssen, die Arbeit, der Haushalt, das Kümmern um andere, seien es Kinder oder andere Familienmitglieder. Da komme ich schon leicht in Versuchung, mich in meinen Gedanken und Sorgen zu verlieren. Aber das verengt den Blick. Wie mit Scheuklappen sehe ich dann nur das, was bei mir gerade ist, und verliere den Blick für meine Umwelt und die Mitmenschen.

So habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, immer freundlich zu grüßen und zu lächeln – das gebe ich auch so meinen Kindern weiter. Und ja, das schaffe ich nicht immer. Und das ist okay. Doch in den meisten Fällen lohnt sich das freundliche Grüßen, denn in der Regel bekomme ich ein Lächeln zurück. Jeder freut sich über Freundlichkeit. Sicher, nicht immer.

Doch auch hierfür gibt Jesus im Sonntagsevangelium uns etwas mit: „wenn euer Friede angenommen wird, ruht er auf ihm. Andernfalls wird er zu euch zurückkehren.“ Ich verliere also nichts, wenn ich anderen den Frieden wünsche. Im Gegenteil, er bleibt bei mir, und so kann ich eigentlich nur gewinnen.

Manchmal brauchen wir eine Auszeit, um uns wieder für den Alltag zu stärken. Ich wünsche Ihnen allen eine erholsame Urlaubs- und Ferienzeit!

Gemeindereferentin

Pastoralreferent i.R. Michael Knüpper schreibt

Eintritt in die Rente

Am 01.07.2025 werde ich altersbedingt (66,2 J.) verrentet. Ich kann dann auf 36 Berufsjahre in verschiedenen Einsatzfeldern unseres Bistums zurückblicken.

In den vergangenen 7 Jahren war ich beauftragt für die Seelsorge in den 9 St. Lukas Werkstatt -Einrichtungen und als Lehrkraft in der Fachschule St. Raphael. Darüber hinaus habe ich auf Teilzeit seelsorgliche Aufgaben innerhalb der Pfarrei St. Antonius übernommen: u. a. Gemeindeprojekte im Rahmen von Fair-Trade, ökologische Ausrichtung unseres Friedhofes, Einrichtung und Administration des Youtube-Kanals der Gemeinde mit Schwerpunkten bei Fasten- und Adventskalendern, den digitalen Sonntagsimpuls, Firmvorbereitung, Kreuzweg anders, Mitgestaltung eines Kirchenführers für Alle, die pastorale Gesprächsgruppe ChiP und die inklusive Andacht des Monats.

Das alles war spannend und abwechslungsreich und hat mir viel Freude bereitet. Trotzdem ist mir nicht alles gelungen, manchen Ansprüchen konnte ich sicherlich auch nicht genügen. Das bedauere ich. Insgesamt war es mir ein Anliegen, unseren Glauben heute zur Sprache zu bringen und alltagstauglich zu machen, sowie seelsorglich unterwegs zu sein.

Ich danke allen, die mich begleitet haben und wünsche der Pfarrei St. Antonius für die Zukunft alles Gute, Freude im Miteinander und den Segen Gottes. Bleiben Sie zuversichtlich!

Ihr/ Euer Michael Knüpper