Orgelkonzert WALCKER PUR

Am Sonntag, 22. Februar 2026, um 17 Uhr in St. Antonius mit Leonard Schick

Am 22. Februar 2026, konzertiert um 17 Uhr der Schweizer Organist Leonard Schick, der derzeit in Halle/Saale lebt, im Rahmen der Konzertreihe „WALCKER PUR“ an der historischen Walcker-Seifert-Orgel in der St. Antonius-Kirche in Papenburg.

Das Programm „Die Kunst der Improvisation“ umfasst sowohl Literatur von Johann Sebastian Bach, Johannes Brahms und von Schick selbst, vor allem aber Improvisationen, welche stilistischen Bezug zu historischen Epochen nehmen als auch aus der Inspiration mit den gespielten Werken erwachsen. Die Improvisation, also das Entstehen von Musik aus dem Moment heraus, wird vor allem in der Orgelmusik gepflegt. Sie stellt einen schöpferischen Dialog der oder des Ausführenden mit dem Instrument dar, das Publikum nimmt unmittelbar am Entstehungsprozess teil.

Leonard Schick ist international als Konzertorganist unterwegs. Zentraler Bestandteil seines musikalischen Schaffens ist Improvisation in historischen Stilen. Er wuchs in Lausanne (Schweiz) auf, nahm dort Geigen- und Cembalounterricht. An der Schola Cantorum Basiliensis (Basel) studierte er Cembalo (Master) bei Jesper Christensen und Jörg-Andreas Bötticher, außerdem Orgel bei Tobias Lindner. Nach einem Orgelergänzungsstudium bei Sietze de Vries und Erwin Wiersinga in Groningen lebt er nun in Halle (Saale), wo er Kirchenmusik studiert. Meisterkurse besuchte er unter anderem bei Rudolf Lutz, Johannes Strobl, Tobias Lindner, Gottfried Bach, Thomas Ragossnig, Frédérick Haas, Dirk Börner, Béatrice Martin, Bertrand Cuiller und Menno van Delft.

Solistisch trat er bereits in der Schweiz, den Niederlanden, Deutschland, Frankreich, Italien, Portugal, Belgien und Aserbaidschan auf. Improvisationsmeisterkurse gab er in Slowenien, Italien und Deutschland. Er trat unter anderem am Festival de Lanvellec, am Forum Alte Musik Zürich und dem Improvisationsfestival Ex-tempore in Leipzig auf. Er konzertiert regelmäßig an bedeutenden Orgeln, vor allem an Instrumenten von Arp Schnitger und seiner Schule. Leonard Schick forscht außerdem zu mitteldeutschen Cembali aus Bachs Zeit.

Der Eintritt zum Konzert ist frei, eine Spende zugunsten der Arbeit des Fördervereins Musik wird am Ausgang erbeten. Herzliche Einladung!

Ralf Stiewe