St. Marien: Kirche des Monats
Kirche des Monats – 13.09.2026 – St. Marien in Papenburg
Die Kirchengemeinde St. Marien (Birkenallee 5, 26871 Papenburg) freut sich, am 13. September um 15.00 Uhr Gästen aus dem gesamten Emsland die Geschichte der Kirche und insbesondere die heutige Kolumbariumskirche vorstellen zu können. Anschließend sind alle Gäste zu einem informativen Rundgang mit verschiedenen Stationen und zur Begegnung bei Kaffee und Kuchen eingeladen.
Die Kirche St. Marien in Papenburg wurde am 1. Mai 1957 von Weihbischof Johannes Rudloff geweiht. Bereits 30 Jahre
zuvor hatte sich ein „Pfennigverein“ gegründet, dessen Hauptaufgabe darin bestand, den Bau einer eigenen Kirche am südlichen Rand der Stadt durch Spenden zu finanzieren. Der erste Gottesdienst im Gemeindebereich fand am 17. April 1933 in der Turnhalle der Splittingschule statt. Das Gebiet gehörte damals – und seit dem 1. Januar 2024 wieder – zur Pfarrei St. Mi-
chael. Im Jahr 1954 wurde St. Marien zu einem selbstständigen Seelsorgebezirk ernannt und Bischof Wilhelm Berning verfügte den Bau der Kirche. 1961 wurde St. Marien eine eigene Pfarrei.
Im Jahr 2021 erfolgte der Umbau zu einer Kolumbariumskirche mit Platz für über 1.100 Urnen. So wurde St. Marien zukunftsfest gemacht. Die helle, aufgeräumte Kirche lädt geradezu zum Verweilen ein. Verschiedene Gestaltungselemente sprechen die Sinne der Besucher an und deuten Leben, Tod und Auferstehung. Sie lassen St. Marien zu einem Ort der lebendigen Gemeinschaft werden in Einheit mit dem Gedenken an alle, die vorausgegangen sind. Eine Besonderheit sind zwei „Kanäle“ (Wasserläufe), wie sie typisch für Papenburg sind. Sie trennen in der Kirche den Versammlungsraum von den Kolumbariumswänden.




