Blasiussegen
Im Segen winkt uns Gott zu und sagt: Dein Heil liegt mir am Herzen! Vielleicht wird uns der Blasiussegen nicht vor jeder Krankheit schützen, aber der Zuspruch tut gut. Ich bin gemeint! Der Segensmoment ist ein Rendezvous mit dem nahen Gott, der Zeit hat für meine Sehnsucht nach Geborgenheit und Schutz.
Am Wochenende (7./8.2.) wird in der Pfarrei in allen Gottesdiensten der Blasiussegen gespendet. In St. Josef ist am Sonntag, 8.2., um 14.30 Uhr auch ein Wortgottesdienst mit Blasiussegen. Herzliche Einladung!
Wissenswertes zum Blasiussegen
Im Blasiussegen wird Gesundheit und Heil, speziell von Halsleiden, erbeten. Der Segen wird alljährlich rund um den 3. Februar, dem Gedenktag des hl. Blasius, erteilt. Dabei hält der segnende Priester zwei übereinander gekreuzte Kerzen. Die Segensformel lautet: „Der Herr behüte dein Leben. Auf die Fürsprache des heiligen Blasius segne dich der allmächtige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.“ Dieser Segen ist, anders als die Legende vom lebensrettenden Gebet des Heiligen, erst im späten 16. Jh. entstanden.
Beim Blasiussegen werden gekreuzte Kerzen verwendet. Doch woher kommt der Brauch dieser gekreuzten Kerzen? Eine mögliche Erklärung ist, dass Blasius während des Grätenwunders im Gefängnis war. Er saß also wörtlich „hinter Gittern“. Die Kerzen, durch die der Segen gespendet wird, könnten diese Gitter symbolisieren und damit zeigen, dass das Gebet durch alle Gitter dieser Welt hindurch kommen kann.


