Mehr als 180 Sternsinger in unserer Pfarrei unterwegs

Unter dem Motto „Segen bringen – Segen sein“ waren mehr als 180 Sternsinger in unserer Pfarrei St. Antonius unterwegs. Zum Dreikönigsfest überbrachten sie den Menschen den Segenswunsch  „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus). Zur Erinnerung an ihren Besuch schrieben sie mit Kreide die Zeile „20*C+M+B*20“ an die Wand neben der Haustür.

Festlich gekleidet und mit einem Stern, den sie als sichtbares Zeichen mit sich trugen,  gingen die Sternsinger in den Kirchengemeinden St. Antonius und St. Josef sowie in den Kapellengemeinden St. Anna in Aschendorfermoor und Heilig Geist in Bokel von Haus zu Haus. An der Aktion beteiligten sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Selbst wenn die Dreikönigssinger nicht durchgängig jede Straße in unserer Pfarrei begehen konnten, hatten alle Menschen dennoch die Möglichkeit, sich einen Besuch der Sternsinger zu wünschen. So lagen im Vorfeld in den Gotteshäusern Listen aus, in die sich die Gemeindemitglieder mit ihrer Anschrift eintragen konnten. Dann kamen die heiligen drei Könige mit Sicherheit zu ihnen.

Das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und  der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) als Träger der Wohltätigkeitsaktion richteten in diesem Jahr den Blick vor allem auf den Nahen Osten. Die inzwischen 62. Aktion dieser Art stand unter dem Leitgedanken „Frieden! Im Libanon und weltweit“. In dem Land lebten Menschen unterschiedlicher Religionen und Konfessionen nach  dem Bürgerkrieg von 1975 bis 1990 zunächst weitgehend friedlich miteinander.

Seit Ausbruch des Krieges im Nachbarstaat Syrien hat der Libanon rund 1,2 Millionen Flüchtlinge aufgenommen, etwa ein Viertel mehr als seine ursprüngliche Einwohnerzahl. Die Bildungs- und Gesundheitsstrukturen des Landes genügen nicht, um den Bedürfnissen der geflüchteten Menschen gerecht zu werden. Hier setzt die Aktion der Sternsinger und deren Projektpartner im Libanon an. Ziel ist es, Frieden und Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion in dem Land zu fördern. 

In Deutschland sind nach Angaben von Kindermissionswerk und BDKJ jedes Jahr etwa eine halbe Million Sternsinger unterwegs. Im Bistum Osnabrück, das in diesem Jahr Gastgeber für die bundesweite Auftaktveranstaltung war, beteiligen sich immer wieder rund 10.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene an der Aktion. Im vergangenen Jahr trugen sie insgesamt über eine Millionen Euro an Spenden zusammen. Die Sternsinger in der Pfarrei St. Antonius steuerten dazu einen  Betrag von 15.852 Euro bei. Bundesweit erbrachte das Sternsingen im vergangenen Jahr die Rekordsumme von mehr als 50,2 Millionen Euro.

Aussendungsfeiern für die Sternsinger fanden am Samstag, 4. Januar 2020, in der St.-Antonius-Kirche, in St. Josef und in St. Anna im Moor statt. Den Abschluss der Sternsingeraktion in unserer Pfarrei bildeten Dankgottesdienste am Samstagabend in St. Josef und St. Anna sowie am Sonntagvormittag in der St.-Antonius-Kirche.

Krippenspiel St. Josef

An Heiligabend wurden die Krippenspiele vier Mal aufgeführt. Am 2. Weihnachtsfeiertag konnte man das Krippenspiel um 15.30 Uhr noch einmal sehen. Einige Fotos:

Pastor Gerrit Weusthof feiert 80. Geburtstag

Pastor Gerrit Weusthof feiert 80. Geburtstag –  400 Gläubige bei Abendmesse in St. Josef

Papenburg  Seit mehr als vier Jahrzehnten prägt Pastor Gerrit Weusthof als Geistlicher das sozial-ökologische Profil der Kirchengemeinde St. Josef im Vosseberg in Papenburg. Am Donnerstag, 12. Dezember, feierte der Priester seinen 80. Geburtstag. Zur Abendmesse füllen rund 400 Gratulanten das Gotteshaus.

Mit stehendem Beifall empfangen die Menschen Weusthof beim Einzug in die Kirche. Der Geistliche lässt im Gegenzug seinen Empfindungen freien Lauf: „Der Vosseberg ist mein Zuhause geworden.“ Dafür sei er in hohem Maße dankbar. Doch schon im gleichen Atemzug nimmt Weusthof in seiner charakteristischen Art seine Person zurück und richtet das Augenmerk auf den Nächsten, den Mitmenschen. „Ein Zuhause suchen und bieten wir in St. Josef für jeden. Alle sind willkommen“, unterstreicht er.

Die Worte sind auch auf die Zukunft der Kirchengemeinde gemünzt. „Jetzt bin ich schon so lange hier und habe doch noch Wünsche“, sagt Weusthof und hebt auf die Quartierentwicklung St. Josef ab. Diese zu einem „Blickfänger für den Vosseberg“ mitzugestalten, liege ihm am Herzen. Die einzelnen Projekte, darunter der im Bau befindliche Kindergarten, die Wohnassistenz des St.-Lukas-Heims und die vorgesehene Neugestaltung des „Hauses Regenbogen“, trügen dazu bei, St. Josef als lebendiges Gemeindezentrum zu erhalten. Bei aller sozialen Ausrichtung der Vorhaben bricht der Geistliche unmissverständlich aber auch eine Lanze für die Religiosität: „Das Kreuz als Zeichen unseres Glaubens muss erkennbar bleiben.“

Die Weihe zum Priester empfing Gerrit Weusthof am 3. Februar 1968 im Dom zu Osnabrück. Gebürtig stammt er aus der niederländischen Ortschaft Weerselo nahe Enschede. Vor seinem Theologiestudium, das ihn nach Deutschland führte, wollte er eigentlich Landwirt werden und den elterlichen Hof übernehmen. Weusthof studierte Theologie in Frankfurt, Sankt Georgen und Münster. Stationen seines seelsorgerischen Wirkens waren Sögel und Nordhorn bevor ihn das Bistum am 1. Juli 1978 zum Pfarrer von St. Josef in Papenburg berief. Als Pfarradministrator begleitete er vor fünf Jahren die Fusion der Kirchengemeinden St. Antonius und St. Josef.
Mit seinen Ideen und Initiativen bestimmte Weusthof, der im vergangenen Jahr das Goldene Priesterjubiläum feierte, maßgeblich die soziale und ökologische Ausrichtung der Kirchengemeinde im Vosseberg. Zu den bedeutsamsten Vorhaben zählt die Gründung des Sozialen Ökohofs im Jahr 1989. Darüber hinaus nimmt sich der Geistliche in besonderer Weise den Menschen an, die am Rande der Gesellschaft stehen. Auch wird er nicht müde, sich für Gerechtigkeit und Frieden in der Welt einzusetzen, beispielsweise im Rahmen der Andacht, die seit fünf Jahren jeden Dienstag um 19.30 Uhr bei der St.-Antonius-Kirche stattfindet, sowie im vergangenen Jahr beim täglichen Friedensgebet auf der Blumenschau. Und Weusthof trägt über seinen offiziellen Ruhestand im Dezember 2014 hinaus nach wie vor als Seelsorger zum kirchlichen Leben in der Stadt bei.   

Fotos und Text von Klaus Dieckmann

Nikolausmarkt 2019

Hier sehen Sie Impressionen vom Nikolausmarkt, der am 1. Advent in St. Josef stattgefunden hat.

Bolzplatz in 72 Stunden

Papenburg. Vom 23. bis 26. Mai lief bundesweit die 72-Stunden-Aktion, auch die Jugend der Pfarrei St. Antonius vom Papenburger Untenende war fleißig dabei. Ihre Aufgabe: einen Bolzplatz anlegen.

Seitdem auf der großen Rasenfläche zwischen Pfarrhaus und Friedhof der Kindergarten entstanden ist, mussten die Kindergruppen der Pfarrei St. Antonius auf andere Sportplätze in der Umgebung ausweichen. Um diesem Zustand Abhilfe zu schaffen, kam die 72-Stunden-Aktion für dieses Jahr gerade recht. Zum zweiten Mal nach 2013 findet die Sozialaktion des Bundes der Deutschen katholischen Jugend (BDKJ) bundesweit statt. In diesem Jahr nehmen laut Angaben des Veranstalters rund 85.000 Menschen teil, im Bistum Osnabrück sind 154 Gruppen dabei, davon allein 60 im nördlichen Emsland.

Als die Gruppenleiterrunde St. Antonius von der Aktion hörte, war man sich schnell einig, dass daran teilgenommen werden sollte. Auch wenn es bei einigen Teilnehmenden bereits gewisse Vorahnungen gab, wurde die genaue Projektbeschreibung erst – zeitgleich mit allen anderen teilnehmenden Gruppen – am Donnerstag um 17:07 Uhr verkündet. Auf einer ungenutzten Fläche neben dem Friedhof sollen die Jugendlichen innerhalb von 72 Stunden einen neuen Bolzplatz anlegen, Bänke bauen und ein Abschlussfest für den Sonntagnachmittag organisieren.

Unmittelbar nach der Verkündigung des Projektes machten sich die Jugendlichen, bewaffnet mit Harken, auf den Weg, um zunächst das Feld zu begutachten und dann auch schon loszulegen und den Platz von Steinen und anderem Unrat zu befreien. Am nächsten Morgen ging es dann nach dem Frühstück direkt weiter: planieren, harken, Tore und ein Ballfangnetz aufstellen, Rasen einsäen. Rund 30 Jugendliche von den Pfadfindern, Messdienern, Maltesern und Ferienfreizeiten packten mit an, um die gestellte Herausforderung umzusetzen.

Bereits am Freitagabend war der erste Teil der Aufgabe größtenteils umgesetzt. Spontan wurde daher der zweite Teil des Projekts von den Jugendlichen noch etwas erweitert: der Samstag wurde dafür genutzt, neben dem Fußballplatz eine Feuerstelle zu errichten und mehrere Bänke aus Paletten dafür zu bauen.

Am Sonntag wurde die Aktion mit einem kleinen Fest beendet. Um 15 Uhr wurden Fußballplatz und Feuerstelle von Kaplan Peter Winkeljohann gesegnet.

Im Anschluss gab es im Innenhof des Niels-Stensen-Hauses hinter der Kirche St. Antonius Bratwurst und Getränke, die Feuerstelle wurde direkt eingeweiht und zum Stockbrot backen genutzt.

Am Sonntagabend konnten die Gruppenleiter auf anstrengende, aber sehr erfolgreiche 72 Stunden zurückblicken und man war sich einig: eine solche Aktion sollte auf jeden Fall wiederholt werden!

Firmung 2019

Firmung mit Weihbischof Wübbe Bilder: Frau Thekla Strack

Sternsinger 2019

Sternsinger überbringen Segenswunsch „Christus segne dieses Haus“
Text und Fotos: Klaus Dieckmann

Den Segenswunsch „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus) haben zum Dreikönigsfest die Sternsinger zu den Menschen in unserer Pfarrei St. Antonius getragen. Als sichtbares Zeichen ihres Besuches schrieben sie mit Kreide die Zeile „20*C+M+B*19“ an die Wand neben der Haustür.

Festlich gekleidet und mit einem Stern als sichtbares Zeichen waren rund 170 Sternsinger in den Kirchengemeinden St. Antonius und St. Josef sowie in den Kapellengemeinden St. Anna in Aschendorfermoor und Heilig Geist in Bokel unterwegs. An der Aktion unter dem Leitgedanken „Segen bringen – Segen sein“ beteiligten sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Bei der diesjährigen Sternsingeraktion lenkten das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und  der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) den Blick auf die Betreuung und Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen am Beispiel des Betreuungszentrums „Yancana Huasy“ in der peruanischen Hauptstadt Lima. Dort erhalten Mädchen und Jungen mit geistiger und körperlicher Beeinträchtigung unabhängig von der finanziellen Situation ihrer Familien Unterstützung und erfahren Fürsorge und Geborgenheit. Über das exemplarische Projekt hinaus unterstrichen Kindermissionswerk und BDKJ den Gedanken der Inklusion mit dem Jahresmotto „Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit“.

Bundesweit sind nach Angaben von  Kindermissionswerk und BDKJ alljährlich etwa eine halbe Million Sternsinger unterwegs. Im Bistum Osnabrück beteiligen sich immer wieder gut 10.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene an der Aktion. Im vergangenen Jahr trugen sie insgesamt mehr als 1,1 Millionen Euro an Spenden für internationale Projekte zugunsten Not leidender Kinder zusammen. Die Sternsinger in der Pfarrei St. Antonius steuerten dazu einen  Betrag von rund 18.102 Euro bei.

Aussendungsfeiern für die Sternsinger in unserer Pfarrei fanden am Samstag, 5. Januar 2019, in der St.-Antonius-Kirche sowie in der St.-Josef-Kirche statt. Auf den Weg machten sich die Sternsinger am Samstag ebenfalls in der Kapellengemeinde St. Anna im Moor. Den Abschluss bildeten Dankgottesdienste am Samstagabend in St. Josef und St. Anna sowie am Sonntagvormittag in der St.-Antonius-Kirche.

Pfarrfest 2018

Unser Pfarrfest: wir wollen davon in Bildern erzählen – ein Pfarrfest ohne Menschen geht aber nicht! Jedoch soll sich hier niemand ärgern, weil er vielleicht nicht gern auf einem Bild gezeigt wird…
Eine große Bitte: wir nehmen jedes Bild so schnell es geht wieder heraus, wenn  es nicht gewünscht ist. Eine kurze Mail an die Redaktion der Homepage genügt.

Wir wünschen allen beim Anschauen schöne Erinnerungen zum Lobe Gottes

Fronleichnam 2018

Weihe der Krankenhauskapelle

Bilder aus dem feierlichen Gottesdienst mit Bischof Franz Josef Bode