Radeln mit dem Kolping

Ab Mittwoch, 8. Juni, sind die Mittwochsradler wieder unterwegs: In den Sommermonaten starten wir ab Juni bis Ende August jede Woche um 19 Uhr beim Kolpinghaus und fahren „durch Papenburg und umzu“. Die Touren sind jeweils etwa 20 km lang. Wir laden neben den Mitgliedern auch Interessierte herzlich ein.

Beitragsfoto: Jonas Augustin auf Unsplash

Der Funke von Pfingsten

Gemeindereferentin Stephanie Stiewe-Berk schreibt:

Eine Schwägerin feiert ihren 50.Geburtstag. Menschen aus vielen Etappen ihres Lebens sind gekommen: aus allen Teilen Deutschlands, aus den USA, aus Argentinien. Auch an unserem Tisch findet sich eine bunte Mischung von Leuten, die sich nicht alle kennen. Es dauert aber nicht lange und wir sind mitten im Gespräch über alles Mögliche. Auch von anderen Tischen schwappen lebhafte Unterhaltungen und Gelächter herüber. Alle Gäste haben eine kurze oder lange Geschichte mit der Gastgeberin. Das macht neugierig und verbindet. Eine fröhliche Stimmung füllt den Raum und den Vorplatz vom Saal.

Solche Feste haben wir alle schon erlebt.

Die anderen Feste gibt es auch. Wo viele kleine Grüppchen unter sich bleiben und der Funke nicht so richtig überspringen mag. Warum auch immer.

Wie es wohl mit der jungen Kirche weiter gegangen wäre, wenn der Funke an Pfingsten nicht übergesprungen wäre? Vielleicht wie in der folgenden Geschichte:

In der kleinen Gruppe hielt Petrus eine Rede:

Liebe Freunde in der Erinnerung an Jesus! Inzwischen haben wir uns daran gewöhnt, dass unser Freund Jesus nicht mehr bei uns ist. Von den Juden haben wir nichts mehr zu befürchten, denn langsam haben sie sich beruhigt. Das ist gut so, das soll so bleiben! Dann und wann wollen wir uns treffen, um das Andenken an ihn in Ehren zu halten. Im Übrigen soll alles so bleiben, wie es ist. Das ist für die Beteiligten das Angenehmste.“ Die Jünger trafen sich noch öfters, fingen an, sich zu langweilen. Mit den Jahren starben sie. So ging die Sache Jesu zu Ende. Man redete nicht mehr viel darüber.

Dass die Sache Jesu nicht zu Ende ist, erfahren wir, wenn wir neue Wege in der Kirche suchen, wenn wir neugierig bleiben auf die Geschichten der Fremden, wenn wir mit anderen feiern, weil uns etwas verbindet. Ob wir uns am Sonntag in Bokel vor der Hl. Geist Kapelle treffen oder am Montag zum Ökumenischen Gottesdienst in der Nikolaikirche, bitten wir um den Geist Gottes, der uns belebt, der das Erstarrte lösen kann und Gemeinschaft schafft.

Stephanie Stiewe-Berk, Gemeindereferentin

„Du bist ein Ton in Gottes Melodie“

Unter diesem Motto feierten 5 Kinder aus der Tagesbildungsstätte des Lukasheimes am 3. Juni in St Josef ihre Erstkommunion.

Jeder Mensch hat seine Stärken und Charismen. Jeder Mensch ist ein Ton in Gottes Melodie. Maria Reinders und die MitarbeiterInnen des Lukasheimes haben die fünf Kinder mit Spaß und Einfühlungsvermögen individuell auf den festlichen Gottesdienst vorbereitet.

Ein Vater sagte, dass sein Sohn einen schwarzen Anzug und eine Fliege haben möchte. So ist der Junge jetzt ausgestattet und freut sich riesig auf die Feier in seinem festlichen Gewand. Eine andere Mutter war sehr dankbar, dass für ihr Kind die Erstkommunion stattfinden kann.

Jedes Kind hat seine individuelle Art zu kommunizieren. Das ist einfach ein Erlebnis, so dieses Geheimnis der Eucharistie zu feiern. Im Elternabend fragte ich in die Runde, wer ist ihr Kind? Und es kamen so großartige Eigenschaften der Kinder, das genauso die Abendmahlsszene, die Gemeinschaft beim Brechen des Brotes und Teilen des Traubensaftes ausdrückt. Wir sind alle von Gott geliebt, so wie wir sind. UND: jede/r kann mit seinen Begabungen den Anderen beschenken.

Andreas Bröcher (Pastor)

Nach dem Katholikentag

Diejenigen, die sich im Laufe der Corona-Pandemie den Kirchgang abgewöhnt haben, kommen nicht mehr wieder, kommentiert Benjamin Leven, Redakteur der „Herder Korrespondenz“. Das habe auch Konsequenzen für kirchliche Großveranstaltungen wie den Katholikentag.

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Firmung 2022

Am Wochenende 14./15. Mai spendete Pfarrer Thilo Wilhelm, bischöflicher Personalreferent, 57 Firmlingen das Sakrament der Firmung. Die Gottesdienste standen unter dem Motto „Mauern einreißen, Frieden aufbauen“.

Dieses ist ein endloses Thema, denn letzten Endes kann Frieden auch ein anderes Wort sein für Gott. Um die Nähe Gottes zu spüren, müssen immer wieder Mauern eingerissen werden. Und es stimmt auch, je mehr wir von Gott erfahren, desto tiefer erkennen wir, dass wir noch nicht viel wissen und nur gemeinsam dem Geheimnis der Liebe und des Friedens Gottes näherkommen können.

Wir wünschen den Firmlingen, dass es ihnen gelingt, mit der nötigen Lebensfreude auf diesem Weg weiter zu kommen.

Pfarrer Lanvermeyer schreibt:

Liebe Gemeinde,

die großen Veränderungen der Stellung und Aufgabe der Kirche bringen auch Veränderungen der Kirche vor Ort. So hat das Bistum Osnabrück den Rahmen eines Gesprächsprozesses für Papenburg umschrieben. Zunächst bedeutet dies für die Pfarrei St. Michael:

  1. Pfarrer Lohe beendet seinen Dienst zum 1.10.22. Zeitgleich beginnt Pastor Pohlmann, der nicht Pfarrer wird.
  2. Die Pfarrerposition wird nicht besetzt. Pfarradministrator wird Franz Bernhard Lanvermeyer.
  3. Die Struktur der Pfarreien wird vorläufig nicht verändert.
  4. Das Hauptamtlichenteam von St. Michael bleibt ein eigenes Team. Die Vorgesetztenfunktion übernimmt der Pfarradministrator. Der „Arbeitsalltag“ des Teams und seine Zusammenarbeit sind im Prozess zu klären.
  5. Die rechtlich-administrative Verantwortung wird in St. Michael verstärkt in ehrenamtliche Hände gelegt. (z.B. 1. Vorsitz im KV, Teamlösungen, Projektverantwortlichkeiten…) Das muss klar sein und von den Ehrenamtlichen auch innerlich angenommen werden.

In einem 6. Punkt wird die Entwicklung für die kommenden Jahre in der Stadt Papenburg ins Auge gefasst:

  1. Die pastorale Entwicklung (Schwerpunkt Pfarrgemeinderäte und Hauptamtlichenteams) ist im größeren Horizont des Sozialraums/der Kommune Papenburg zu denken. Daher wird im Laufe des Prozesses auch gemeinsam mit den anderen Gremien und Hauptamtlichenteams zu arbeiten sein.

Eine verstärkte Kooperation zwischen den drei Pfarreien St. Amandus, St. Michael und St. Antonius in der Stadt wird eingefordert. Die Perspektive des „gemeinsamen Denkens für ein kirchliches Leben in Papenburg“ wird in Zukunft im Vordergrund stehen. In Punkt 7 wird ein Zeithorizont von 4-5 Jahren umschrieben, also die Dauer bis zur übernächsten Wahl der Gremien von Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand im Jahr 2026.

„Kirche sein in Papenburg“ unter den sich verändernden Rahmenbedingungen wird die Herausforderung für die kommende Wahlperiode von Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand, die im November diesen Jahres neu gewählt werden.

Ihr

F.B. Lanvermeyer, Pfarrer

Interview anlässlich der Schlüsselübergabe

Wie kam es zu der Entwicklung des Quartiers St. Josef? Wo gab es besonderen Abstimmungsbedarf? Was sind die Chancen? Der Moderator Ludger Abeln sprach in mehreren kurzen Talkrunden anlässlich der feierlichen Schlüsselübergabe in der St. Josef-Kirche mit Beteiligten.

Video und Schnitt: Jürgen Eden/St. Lukas-Heim

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Video: Schlüsselübergabe im Quartier St. Josef

Für wen sind die Angebote im Quartier St. Josef bestimmt? Das Umfeld der Papenburger St. Josef-Kirche hat sich in den vergangenen Jahren durch Bautätigkeiten, aber auch inhaltlich stark verändert. Das Ende der handwerklichen Arbeiten wurde durch eine Schlüsselübergabe am 13. Mai besiegelt. Einblicke geben die vier Projektpartner mit diesem Filmbeitrag: Die Katholische Kirchengemeinde St. Antonius, das St. Lukas-Heim, die Unterm Regenbogen – Katholische Kindertagesstätten GmbH und der Sozialdienst katholischer Frauen und Männer. (Fotos und Text: J. Eden)

Video und Schnitt: Jürgen Eden/St. Lukas-Heim

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Pressemitteilung

Einen Neuanfang wagen

Daniela Engelhard, Leiterin „Forum am Dom“, Osnabrück, schreibt:

Gerade hatten wieder negative Schlagzeilen über die katholische Kirche in der Zeitung gestanden. Da traute ich meinen Ohren nicht, als mich wenige Tage später im Forum am Dom ein Anruf erreichte. Die Stimme eines jungen Mannes war zu hören. Er wolle in die Kirche eintreten. Wie das denn ginge und ob er dabei begleitet würde. Er nannte seine Beweggründe und ich sicherte ihm gerne Unterstützung zu.

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Neues aus dem Quartier

Inzwischen hat es wieder ein paar neue Einblicke im Quartier St. Josef gegeben. Etwas länger ist schon der Kreuzweg in der Kirche fertig und rechtzeitig zur Schlüsselübergabe am vergangenen Freitag wurde der Vorplatz zwischen der Wohnassistenz und dem Gemeindehaus ansehnlich gestaltet.