Gedenkfeier zur Reichpogromnacht am 9. September
In diesem Jahr ist die Pfarreiengemeinschaft Aschendorf-Papenburg für die Gestaltung der Gedenkfeier zuständig. Daher laden wir alle Interessierten recht herzlich zu einem ersten Infotreffen am Mittwoch, 2. September, um 19.30 Uhr ins Niels-Stensen-Haus ein.
Ein Zeichen gegen das Vergessen
Der 9. November 1938 ist ein schrecklicher und beschämender Tag in der Deutschen Geschichte. An diesem Tag erreichte die systematische und staatliche Verfolgung der Juden im damaligen Deutschen Reich einen vorläufigen grausamen Höhepunkt mit der Pogromnacht. Am Abend und in der Nacht des 9. November brannten nicht nur hunderte Synagogen, Gebetshäuser und jüdische Geschäfte in Deutschland nieder. Das Nazi-Regime ermordete in diesen Tagen auch mehr als 400 jüdische Mitbürger oder trieb sie in den Selbstmord. So wurde auch in Papenburg das jüdische Gotteshaus am Hauptkanal niedergebrannt.
Auch 88 Jahre nach diesen schrecklichen Ereignissen ist die Erinnerung an die Novemberpogrome in Papenburg präsent und soll an die Opfer dieser Terrortaten gedacht werden. Dazu findet eine Gedenkfeier vor dem Platz der niedergebrannten Synagoge am Hauptkanal (bei der Sparkasse) statt.
Text: (c) Stadt Papenburg



