Aufbrechen – Miteinander

Jeden Tag begegnen uns in den Nachrichten die Bilder aus dem Krieg in der Ukraine. Es sind Bilder, die uns nicht mehr aus dem Kopf gehen. Zerstörte Straßen und Häuser und tote Menschen auf den Straßen. Jede und jeder von ihnen hat eine persönliche Geschichte – wie wir alle, wie Du und ich. Und diese Geschichte wurde einfach ausgelöscht.

Jede dieser Geschichten war zugleich eine heilige Geschichte, die Gott mit dem jeweiligen Menschen ging. Jede dieser Straßen ist für mich ein Kreuzweg, und Jesus Christus wird gerade und besonders in dieser Osterzeit gegenwärtig in all denen, die da am Kreuz durch unfassbare Gewalt und Unmenschlichkeit sterben müssen. Mit Christus am Kreuz kann man rufen: „Mein Gott, warum …?

Aber Ostern ist in der Auferstehung Jesu auch ein Zeichen für Hoffnung, für Frieden, für Vergebung, für Liebe unter den Menschen, für ein Aufbrechen, für ein Aufbrechen miteinander in und für einen dauerhaften Frieden.

Miteinander können wir singen und beten:

„Ich glaube an Gemeinschaft mit Gott als Fundament.

Ich glaube an die Liebe, die einigt, was uns trennt.

Wir werden auferstehen, wie Christus es getan: Die Schuld wird uns vergeben. Ich glaube daran.“

Angela Hebbelmann