Exerzitien

„Exerzitien im Alltag“ in der Fastenzeit

(Ansprechpartnerin: Andrea Merz Tel. 947211)

Ständig müssen, dürfen, können wir Entscheidungen treffen: Verzichte ich in der Fastenzeit oder nicht? Fahre ich mit dem Auto oder dem Fahrrad? Öko, bio, fair oder doch alles egal? Wir haben alle Freiheiten bei unseren Entscheidun-gen – oder? Freiheit ist Segen und Fluch!
Segen – weil es gut tut, sich als Mensch frei bewegen zu können, frei zu denken und das Leben zu gestalten.
Fluch – weil sie uns herausfordert, uns eine fundierte Meinung zu bilden, damit unsere Entscheidungen die Freiheit anderer nicht einschränken.
In den kommenden 4 Wochen möchte ich Sie mit Impulsen zum Nachdenken anregen: zuerst hier im Pfarrbrief, dann wird es zur „Frage der Woche“ jeweils die Möglichkeit geben, in unseren Kirchen auf einer Stellwand eigene Gedan-ken aufzuschreiben und einmal pro Woche werden wir das Mittagsgebet in St. Antonius entsprechend gestalten.
Letztlich geht es um die Frage: „Wie kann Freiheit christlich verstanden und gelebt werden?“
2. Woche: "Wo sind meine Wurzeln"
Schreiben Sie in einer ruhigen halben Stunde die folgenden Fragen auf und beantworten Sie sie für sich!

HEIMAT wird oft mit Wurzeln verglichen, die einen Menschen verorten und verankern. Ein Baum braucht seine Wurzeln, um Nahrung aufzunehmen. Brauchen wir auch eine Heimat?

In dieser Woche möchte ich Sie bitten, sich jeden Tag für folgende Fragen ein paar Minuten Zeit zu nehmen. Schließen Sie diese „Zeit für Gott und mich“ mit einem Gebet, z.B. dem Vaterunser ab.

  • Was bedeutet für mich Heimat?
  • Inwiefern schöpfe ich Kraft für mein Leben aus meiner Heimat?
  • Jeder Mensch hat eine unterschiedliche Herkunft. Was ist mit Menschen, die sich heimatlos fühlen? Können wir ihnen Heimat geben?

FRAGE DER WOCHE: „Heimat ist für mich…“

 Mittagsgebet dazu: Fr., 2. März um 11.55 Uhr in der Antoniuskirche